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So gelingt dem Rotenburger SV der vorzeitige Klassenerhalt

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Von: Matthias Freese

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Der RSV – hier mit Jan Friesen, Björn Mickelat, Lucas Chwolka und Noel Lohmann (v.l.) – möchte am Sonntag den vorzeitigen Klassenerhalt bejubeln.
Der RSV – hier mit Jan Friesen, Björn Mickelat, Lucas Chwolka und Noel Lohmann (v.l.) – möchte am Sonntag den vorzeitigen Klassenerhalt bejubeln. © Freese

Läuft alles glatt, ist der Rotenburger SV bereits am Sonntag gerettet und kann für ein weiteres Jahr in der Fußball-Oberliga planen.

Rotenburg – Natürlich rechnet Tim Ebersbach. Drei Spieltage vor Saisonende kann dem Rotenburger SV die Rettung in der Fußball-Oberliga gelingen. „Mit einem Sieg sind wir definitiv durch“, weiß der Trainer vor der Heimpartie (Sonntag, 15 Uhr) gegen den MTV Gifhorn, den direkten Kontrahenten in der Abstiegsrunde. „Und wir haben den Anspruch, die drei Punkte zu holen, um Gewissheit zu haben.“

Der RSV schafft bereits Sonntag den Klassenerhalt, wenn ...

... er gegen den MTV Gifhorn gewinnt, weil er nach Punkten (31) dann nicht mehr von einen der ersten vier Plätze verdrängt werden kann.

... er einen Punkt gegen Gifhorn holt sowie der MTV Wolfenbüttel nicht bei Eintracht Celle gewinnt.

... er gegen Gifhorn verliert, aber auch Wolfenbüttel verliert, weil dann das Torverhältnis des RSV (derzeit 34:18) gegenüber Uphusen (19:29) und auch der SVG Göttingen (23:28) deutlich besser ist – realistisch gesehen ist das nicht mehr aufzuholen. Und Wolfenbüttel kann dann nach Punkten nicht mehr überholen.

Auf ein Zitterspiel bis zum Saisonende haben die Rotenburger keinen Bock. Mit einem Sieg könnten sie entspannt den Rest der Saison angehen, bei dann 31 Punkten hätten sie den dritten Platz sicher – die ersten Vier bleiben drin. Auch ein Remis könnte an diesem Spieltag reichen, selbst eine Niederlage unter bestimmten Umständen, nachdem am Freitagabend der TB Uphusen bei der SVG Göttingen mit 1:3 verlor. Die Achimer kommen schon jetzt nicht mehr vorbei, das positive Torverhältnis des RSV von 34:18 Treffern ist für die Wümmestädter so wertvoll wie ein Punkt.

Trotzdem sind personelle Umstellungen gegenüber dem 3:1 bei BW Tündern denkbar, auch weil Noel Lohmann dort nach seiner Einwechslung einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hatte. „Er ist ein Kandidat für die Startelf. Auch Peter Bolm war im Training extrem stark“, meint Ebersbach. Zudem sind die Akkus bei Abwehrroutinier Christoph Drewes wieder aufgeladen. Tobias Kirschke (privat verhindert) und Arthur Bossert (Verdacht auf Bänderriss) fallen neben den Langzeitverletzten Marcel Marquardt und Max Friesen aus.  

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