Noch keine 3G-Regel

Warten auf den ersten Sieg ‒ aber Rotenburger SV setzt sich gegen Celle nicht unter Druck

Louis Kirmeier (Portrait)
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Louis Kirmeier hat in Lohne seine ersten Oberliga-Minuten absolviert.

Nach vier Saisonspielen wartet der Rotenburger SV weiter auf seinen ersten Sieg. Ist es am Samstag gegen Eintracht Celle so weit?

Rotenburg – 2G, 3G oder gar nichts? Die Frage nach den Einlassregeln bei Fußballspielen beschäftigt die Amateurvereine. Auch der Rotenburger SV macht sich seine Gedanken vor dem Oberliga-Heimspiel gegen den MTV Eintracht Celle (Samstag, 15 Uhr). „Wir werden dieses Wochenende aber noch nichts umstellen“, erklärt der Coronabeauftragte Lars Neugebauer. Zuschauer kommen also ohne Testnachweis rein. Eine Woche später, zum Heimspiel der zweiten Herren, dürfte sich das ändern. „Dann läuft es auf die 3G-Regel hinaus, wenn die Zahlen in dem Bereich bleiben“, sagt Neugebauer. Heißt: Zuschauer müssen geimpft, genesen oder getestet sein.

Momentan wird in der Oberliga unterschiedlich damit verfahren, wer in die Stadien kommt. Während etwa der VfL Oldenburg bereits beim jüngsten Pokalspiel gegen den RSV auf die 3G-Regel umgestellt hatte, läuft es bei Kickers Emden oder dem Heeslinger SC ähnlich wie bisher beim RSV – Kontaktdatenerfassung, Maskenpflicht bis zum Platz.

3G-Regel vermutlich in der nächsten Woche beim RSV

Keine Pflicht, aber durchaus hilfreich, um den Anschluss nicht zu verpassen, wäre für die Rotenburger ein Sieg gegen Celle. Schließlich rangieren die Wümmestädter mit zwei Zählern nun auf dem letzten Rang ihrer Staffel. „Wir haben überhaupt keinen Druck“, betont Coach Tim Ebersbach angesichts der Underdog-Rolle zwar, merkt aber an: „Trotzdem haben wir den Anspruch, zu Hause zu punkten – egal, welcher Gegner kommt.“ Also auch gegen die Celler, die mit sechs Punkten aus drei Spielen gut in die Saison gekommen sind und die Ebersbach nach Ende der Qualifikationsrunde zwischen Platz vier bis sechs erwartet. Als „Unterschiedspieler“ hat er den dreifachen Torschützen Felix Krüger ausgemacht.

So weit ist Louis Kirmeier noch nicht, doch immerhin erhielt der vom Bezirksligisten MTV Soltau gekommene Neuzugang des RSV in der Partie bei Blau-Weiß Lohne (1:3) seine ersten Oberliga-Minuten. „Das hat er sich als Belohnung verdient, außerdem ist er ein Kreativspieler, der vielleicht noch mal eine Idee reinbringt“, erklärt Ebersbach die Einwechslung und ergänzt: „Er ist mittlerweile näher dran, fußballerisch auf einem guten Weg, weiß aber auch, dass er es zurzeit körperlich noch schwer hat.“

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Fragezeichen für das anstehende Spiel muss der Coach hinter Tobias Kirschke (Adduktorenprobleme) und Björn Mickelat (angeschwollenes Knie) setzen.

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