Nach dem Derby in Heeslingen

Wertvollste Erkenntnis beim Rotenburger SV: Sämi van den Berg ist zurück auf dem Platz

Sämi van den Berg gibt ein Kommando.
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Gibt wieder die Kommandos: Sämi van den Berg bei seinem Comeback gegen Heeslingen.

Auch wenn mehr drin war: Die Derby-Niederlage beim Heeslinger SC kann der Rotenburger SV verkraften. Viel wichtiger: Sämi van den Berg steht wieder auf dem Platz.

Heeslingen – Sämi van den Berg war einer der Letzten, die den Platz verließen – in der linken Hand trug er den Kasten mit den Trinkflaschen. Der Innenverteidiger des Rotenburger SV wirkte spürbar kaputt, was nach dem 0:2 im intensiven Derby in der Fußball-Oberliga beim Heeslinger SC verständlich war. Vor allem, weil van den Berg bei seinem Comeback nach mehrmonatiger Pause wegen eines schmerzhaften Patellaspitzensyndroms gleich 90 Minuten durchspielte. Gleichzeitig war das wohl auch die wichtigste Erkenntnis, die der RSV aus dieser Partie ziehen konnte.

„Es war ganz gut, aber auch ein bisschen schade“, beschrieb der 21-Jährige die Eindrücke vom Derby in Kurzform. Rund 600 Zuschauer, die meisten auf der grün illuminierten Tribüne des Schmuckkästchens namens Waldstadion, sorgten für die passende Flutlicht-Kulisse. „Heeslingen hat natürlich Qualität“, bemerkte van der Berg. Die wird aber auch ihm von vielen Seiten bescheinigt. „Für sein erstes Spiel nach der Pause war das bärenstark“, urteilte etwa RSV-Coach Tim Ebersbach und meinte voller Überzeugung: „Er wird uns richtig weiterhelfen.“

Letztes Spiel vor elfeinhalb Monaten

Das hatte van den Berg bereits vergangene Saison getan, ehe diese abgebrochen worden war. In der Vorbereitung ereilte ihn im Sommer dann die langwierige Knieverletzung, sodass sein letzter Auftritt elfeinhalb Monate her ist. „In den letzten 20 Minuten hat man gesehen, dass die Luft noch nicht ganz wieder da ist. Da bin ich ein paar Mal überlaufen worden“, räumte van den Berg ehrlich ein. Bis dato hatte er aber viele Situation wie gewohnt mit viel Übersicht geklärt.

Keine Frage, dass er gesetzt und unumstritten ist, sollte das Knie mitspielen. „Während der Belastung spüre ich gar nichts. Danach spüre ich zwar etwas, aber am nächsten Tag ist alles gut“, berichtet der Blondschopf aus Achim. Er lässt keinen Zweifel aufkommen, dass für ihn die Saison jetzt losgeht und er wieder fest dabei ist. „Auf jeden Fall“, betont van den Berg.

Für Ebersbach bieten sich jetzt neue Variationen

Für seinen Trainer bieten sich damit neue Variationen. Zum einen kann er so besser auf den aktuellen Ausfall von Yannik Funck reagieren, ohne Luca Althausen wieder zurückziehen zu müssen. Zum anderen kann er Routinier Christoph Drewes mehr Ruhepausen gönnen. Und: Auch eine Rückkehr von der Viererkette zur Dreierkette scheint mit van den Berg wieder möglich zu sein. Diese Formation hatte der RSV schon in der Vergangenheit erfolgreich praktiziert.

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