Rotenburger SV II schlägt TV Stemmen im Nachbarschaftsderby deutlich mit 3:1

Lünzmann mit Traumtor

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Es war ein hart umkämpftes Derby gestern Abend: Hier sitzt Stemmens Nils-Ole Beckmann dem Rotenburger Waldemar Ott (r.) bereits im Nacken.

Rotenburg - Von Julian Diekmann. Befreiungsschlag geglückt: Der Rotenburger SV II hat in der Fußball-Bezirksliga das Nachholspiel und Nachbarschaftsderby gegen den TV Stemmen gestern Abend deutlich mit 3:1 (1:0) gewonnen. Dank des Heimerfolgs klettert die Mannschaft von Trainer Dariusz Sztorc in der Tabelle auf den zehnten Rang, ist jetzt punktgleich mit Stemmen.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf des Spiels. Es war ein hochverdienter Sieg“, freute sich Sztorc, der bereits in der achten Minute das 1:0 seiner Mannschaft bewundern konnte. Tim Potratz brachte den RSV per Foulelfmeter in Führung. Zuvor hatte Stemmens neuer Torwart Florian Schirmacher Rotenburgs Stürmer Andrej Edel im Strafraum gefoult.

Bei dem Spiel überließ Rotenburgs Coach nichts dem Zufall. So hatte er sich mit Abwehrchef Christoph Drewes, Jelle Röben sowie dem jungen Angreifer Fynn Schnabel extra Verstärkung aus der ersten Mannschaft geholt. Der TV Stemmen vertraute in seinem ersten Spiel nach der Winterpause gleich drei neuen Kräften – im Tor Schirmacher, in der Innenverteidigung Jonas Knaak und auf dem rechten Flügel Bjarne Schmidt.

„Man hat der Begegnung angemerkt, dass wir in diesem Jahr noch kein Pflichtspiel bestritten haben. So hat Rotenburg unter anderem viel aggressiver gespielt als wir“, erklärte Stemmens Coach Jaime Wink: „Glückwunsch an den RSV. Er war besser und hat am Ende die Partie verdient gewonnen.“ Von den Gästen strahlte über die gesamten 90 Minuten nur wenig Torgefahr aus. Wirkliche Chancen erarbeitete sich Stemmen lediglich über Standardsituationen.

Auch nach dem Seitenwechsel dominierten erneut die Hausherren, die in der 58. Minute durch ein Traumtor von Thies Lünzmann auf 2:0 erhöhten. Sein Fernschuss aus gut 30 Metern ladete genau im Winkel. Jelle Röben machte dann in der 71. Minute mit einem sehenswerten Abstauber alles klar.

Den Ehrentreffer für Stemmen erzielte Kacper Jagas nach einer Ecke per Kopf (85.).

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