Ebersbach-Elf verliert mit 0:2 gegen den Habenhauser FV / Acht Neuzugänge in der Startelf

Rotenburger „Rasselbande“ kassiert Testspiel-Pleite

Angeregtes Gespräch: Tim Potratz (r.) und Coach Tim Ebersbach haben mit dem RSV eine Niederlage kassiert.
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Angeregtes Gespräch: Tim Potratz (r.) und Coach Tim Ebersbach haben mit dem RSV eine Niederlage kassiert.
  • Lea Oetjen
    vonLea Oetjen
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Rotenburg – Tim Ebersbach hatte schon so eine böse Vorahnung. „Wir haben unseren Kader ordentlich erweitert und viele junge neue Spieler geholt. Mal sehen, ob da alles gelingt“, meinte der Coach des Rotenburger SV vor dem Heimspiel gegen den Habenhauser FV am gestrigen Abend. Und seine vorsichtigen Zweifel sollten begründet sein: Der Wümme-Club hat gegen die Gäste aus der Hansestadt eine 0:2 (0:1)-Niederliga einstecken müssen.

Dabei ist Ebersbach seiner Linie treu geblieben und hat – wie immer – einiges ausprobiert. „Testspiele sind für mich einfach nur eine weitere Trainingseinheit“, kommentierte der Coach. So hat er gleich acht Neuzugängen eine Chance in der Startelf gegeben. Aus dem Kader der vergangenen Spielzeit sind nur Michel Müller, Tim Potratz und Atilla Iscan, der sogar als Kapitän auflief, übrig geblieben. „Ich habe die Rasselbande "rangelassen“, meinte Ebersbach und lachte. Die Anfangsformation ergänzten Keeper Julian Paul sowie Julian Deppe, Luca Andresen, Radif Alijan, Noel Lohmann und Komeill Nasir. Auch Daniel Reuter, der erst seit der Winterpause zur ersten Herren gehört, durfte von Beginn an ran – „er war offensiv auch der auffälligste Spieler und hat einige positive Aktionen gehabt“, lobte der Coach. Davon hat es ansonsten nicht viele gegeben. „Die Partie hatte ein sehr niedriges Niveau“, berichtete er.

Zwei ihrer drei Torchancen konnten die Gäste nutzen – kurz vor der Halbzeit und vor dem Schlusspfiff. „Letztlich hat es Habenhausen einfach mehr gewollt“, urteilte Ebersbach. Er vermutet, dass sich die Hansestädter mit dem Ergebnis für die 0:8-Klatsche, die ihnen der RSV im Januar verpasst hatte, rächen wollten. „Nein, Spaß beiseite. Habenhausen war eingespielter. Das Ergebnis geht schon so in Ordnung.“

Schon heute (14 Uhr) im Heimspiel gegen den SV Hemelingen hat der Wümme-Club aber die nächste Chance auf einen Sieg.

Von Lea Oetjen

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