Rotenburger macht bei der SG HC Bremen/Hastedt auf sich aufmerksam

Michel Misere auf dem Sprung in die Bundesliga

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Bei Michel Misere dreht sich fast alles nur um Handball. Der 16-jährige Rotenburger geht erfolgreich für die SG HC Bremen/Hastedt in der B-Jugend-Oberliga auf Torejagd.

Rotenburg - Von Jürgen Honebein. Bis zu vier Mal in der Woche steht Michel Misere am Rotenburger Bahnhof und wartet auf den Zug. In Bremen angekommen, geht es mit der Sporttasche über der Schulter weiter mit der Straßenbahn. Der Aufwand ist für den 16-Jährigen aber kein Problem, schließlich weiß er, wofür er das alles macht. An der Sporthalle der SG HC Bremen/Hastedt angekommen, geht es auch schon mit dem Training los. In der Oberliga gehört der Handballer bei der B-Jugend zu den Leistungsträgern.

Seit nunmehr zwei Jahren trägt der Rotenburger das Trikot des Bremer Clubs. In der kommenden Saison rückt der Linkshänder aus Altersgründen in die dortige A-Jugend auf. Die Mannschaft von Coach Christian Maaßen geht in der Bundesliga West auf Torejagd. „Ich habe von Christian Maaßen schon schriftliche Pläne bekommen. Dort steht drin, was ich in den nächsten Wochen machen muss, um zum Trainingsauftakt fit zu sein“, verrät der Rückraumspieler, der bereits mit fünf Jahren bei den „Minis“ des TuS Rotenburg mit dem Handballspielen begonnen hatte. Bei seinem Heimatverein spielte er bis zur C-Jugend unter seinem Vater Thorsten sowie Thomas Benjes.

Als der Linkshänder dann bei einem Turnier in Rotenburg dem Coach der SG HC Bremen/Hastedt aufgefallen war und dieser ihn zu einem Probetraining eingeladen hatte, sagte er sofort zu. Dem Linkshänder gefiel es so gut, dass er 2013 in die dortige B-Jugend wechselte. „Es macht mir sehr viel Spaß. Auch, wenn der Aufwand schon groß ist. Am Wochenende steht dann zudem meistens noch ein Spiel an“, erklärt der 16-Jährige. In seiner bisherigen Zeit in Bremen hat sich Misere enorm entwickelt und zählt nicht nur wegen seiner vielen Tore zu den Stützen des Teams.

Sein Vorbild ist Pascal Hens vom Bundesligisten HSV Hamburg. „Mir gefällt es, wie er sich gegen die gegnerischen Abwehrreihen durchsetzt“, erzählt Misere, der in diesem Jahr die Schule mit der Mittleren Reife abschließt und danach möglichst eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker in Bremen beginnen möchte. „Das würde gut passen, dann könnte ich nach der Arbeit gleich zum Training fahren. Die Belastung wäre dadurch etwas geringer“, hofft er auf eine Lehrstelle.

Michel Misere schaut aber auch schon weiter in die Zukunft. Ziel des Rotenburgers ist es, sich zunächst in der kommenden Saison in der A-Jugend-Bundesliga der SG HC Bremen/Hastedt durchzusetzen, und nach seiner Jugend-Zeit zurück zu seinem Heimatclub zu kommen. „Es wäre eine tolle Sache, wenn ich dann dort mit meinem Bruder Lukas in einer Mannschaft spielen würde“, verrät der Rückraumakteur. Der drei Jahre ältere Lukas Misere zählt bereits in seinem ersten Herren-Jahr zu den Leistungsträgern des Landesligisten TuS Rotenburg. „Michel verfügt ebenfalls über sehr viel Talent und hat daher gute Voraussetzungen, um genauso erfolgreich zu werden“, so Vater Thorsten.

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