Rotenburger SV lässt TuS Zeven keine Chance

Röben sorgt für klare Verhältnisse

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Der Rotenburger Patrick Peter (l.), hier im Duell gegen Zevens Jonas Hotsch, war an fast jeder gefährlichen Situation des RSV beteiligt und nie in den Griff zu bekommen.

Rotenburg - Von Jürgen Honebein. Es war ein Auftritt, der Lust auf mehr macht: Auch ohne die verletzten Stammspieler Tim Ebersbach, Aleksandr Friauf, Kevin Klützke und Patrick Klee hat sich der Rotenburger SV in der zweiten Hauptrunde des Fußball-Bezirkspokals gegen den zukünftigen Landesliga-Rivalen TuS Zeven mit 5:1 (3:0) durchgesetzt.

Vor rund 150 Zuschauern hielten die Gäste nur in den ersten 15 Minuten und in der Schlussphase einigermaßen mit. Ansonsten ließ der aggressiv zu Werke gehende RSV, der sehr gut gegen den Ball arbeitete, keinen Zweifel daran, wer der Herr im Haus ist.

„Man hat heute gesehen, dass in der Rotenburger Mannschaft viel Qualität steckt. Wir sind zwar ganz gut ins Spiel gekommen, haben uns dann aber durch individuelle Fehler selbst geschlagen. Positiv war, dass wir trotz des hohen Rückstands nie aufgesteckt haben“, urteilte der Zevener Spielertrainer Björn Mickelat. Der ehemalige Rotenburger hatte es zuvor nicht geschafft, die erhofften Akzente auf dem Platz zu setzten und ging nach 70 Minuten vom Feld.

RSV-Trainer Jan Fitschen war trotz des hohen Sieges seiner Mannschaft nicht hundertprozentig zufrieden. „Wir wollten unbedingt zu Null spielen. Das haben wir uns in der Schlussphase vermasselt“, ärgerte sich der Rotenburger Coach. Besser gefiel ihm dagegen die Dominanz seines Teams: „Wir wollten sofort stark pressen. Das haben wir lange Zeit auch geschafft und viel besser als zuletzt gemacht.“

In den ersten 15 Minuten tat sich auf beiden Seiten nur wenig. Der Rotenburger SV agierte personalbedingt mit einer Dreierkette und versuchte mit langen Bällen über die Außenpositionen zum Erfolg zu kommen. Viel lief dabei über die rechte Seite, wo der schnelle Patrick Peter nie zu stoppen und an fast allen gefährlichen Situationen beteiligt war.

Der TuS Zeven brachte das Rotenburger Tor hingegen in den ersten 45 Minuten nicht ein einziges Mal ernsthaft in Gefahr. Der Ex-Schneverdinger Keeper Karim Attia blieb praktisch beschäftigungslos. Zu diesem Zeitpunkt stand es aber schon 3:0 für die Gastgeber. In der 15. Minute bediente Mathis Wulff mit einem langen Ball Jelle Röben, der das Spielgerät aus 16 Metern volley ins Zevener Tor drosch. Es war die erste gefährliche Situation überhaupt in diesem Spiel. Nach der Führung wurde der Gastgeber immer dominanter und erhöhte bis zur Pause vorentscheidend durch ein Abstaubertor von Tobias Kirschke und einen weiteren Treffer des gut aufgelegten Jelle Röben auf 3:0 (25./38.).

Endgültig gelaufen war die Partie drei Minuten nach dem Wechsel, als Zevens Keeper Maurice Meyer wieder einmal unsicher wirkte und der für Tobias Kirschke (Oberschenkelprobleme) noch vor Halbzeit eingewechselte Yannik Malende auf 4:0 erhöhte. In der 60. Minute krönte der schnelle Patrick Peter seine starke Leistung mit dem 5:0, als er die Gästeabwehr einschließlich Torhüter Meyer schlecht aussehen ließ. In der Folge tat der RSV nicht mehr als nötig, wodurch die Gäste etwas besser ins Spiel kamen, aber kaum eine nennenswerte Chance besaßen. In der 87. Minute kam der TuS Zeven aber doch noch zum Ehrentreffer, als Tobias Mannke unhaltbar für Rotenburgs Keeper Karim Attia ins lange Eck zum 1:5-Endstand traf.

Im Achtelfinale trifft der RSV am kommenden Mittwoch auf den Ligarivalen TSV Etelsen, der im Elfmeterschießen gegen den FC Verden 04 gewonnen hatte.

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