Rotenburger Judoka landet bei WM der Veteranen auf Rang fünf

Wöhl nah dran am Treppchen

+
Nah dran am Treppchenplatz: Andreas Wöhl verpasste eine Medaille bei der WM der Judo-Veteranen in Amsterdam nur ganz knapp und wurde Fünfter.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Der Traum von einem Treppchenplatz erfüllte sich nicht – doch auch ohne dieses erhoffte i-Tüpfelchen verlief die Judo-Weltmeisterschaft der Veteranen in Am-sterdam für Andreas Wöhl vom TuS Rotenburg sehr erfolgreich. Der 60-Jährige belegte in seiner Altersklasse M7 und der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm den fünften Platz. „Die Medaille ist mir nur knapp aus den Händen gerutscht“, wusste Wöhl.

Die WM in der Sporthalle Süd der niederländischen Metropole begann optimal für Andreas Wöhl. In Runde eins erhielt der Rotenburger ein Freilos, anschließend mit dem Franzosen Patrick Latour einen Gegner, den er in nur einer Minute mit einer Ipponwertung bezwang. „Den hatte ich relativ schnell von der Matte“, so Wöhl.

Deutlich anspruchsvoller wurde es im Halbfinale gegen den Russen Vladimir Korzhukov, dem späteren Vize-Weltmeister. „Die Russen sind grundsätzlich körperlich sehr stark. Selbst in diesen Altersklassen betreiben sie es noch semiprofessionell“, weiß Wöhl, der über die volle Distanz ging, aber aufgrund einer kleinen Wertung unterlag. „Da läuft man gegen eine Wand aus Beton und kommt mit nichts durch.“

Wöhl zog dadurch ins kleine Finale ein – und traf auf einen alten Bekannten, auf den deutschen Teamkollegen Wolfgang Löffler (TuS Bad Aibling). Dem Weltmeister von 2013 und amtierenden Vize Europameister gelangen zwei kleine Wertungen, die Wöhl bis zum Ende der Kampfzeit nicht mehr aufzuholen vermochte. „Ein bisschen schade war es schon, aber insgesamt bin ich angesichts des hohen Niveaus und des starken Teilnehmerfeldes recht zufrieden mit dem fünften Platz“, betonte der Rotenburger, der sich gegenüber der WM im Vorjahr um zwei Plätze zu steigern wusste.

Polizei nach Manchester-Anschlag: Abedi hatte Hintermänner

Polizei nach Manchester-Anschlag: Abedi hatte Hintermänner

Laura Siegemund verletzt sich in Nürnberg schwer

Laura Siegemund verletzt sich in Nürnberg schwer

Zirkus Charles Knie in Wagenfeld

Zirkus Charles Knie in Wagenfeld

Pitt, Messi & Co.: Diese Autos fahren die Reichen und Schönen

Pitt, Messi & Co.: Diese Autos fahren die Reichen und Schönen

Meistgelesene Artikel

Verlieren verboten!

Verlieren verboten!

1:0 im Festival der Fehlschüsse

1:0 im Festival der Fehlschüsse

Kunstrasen-Diskussion: DFB-Studie von 2006 aufgetaucht

Kunstrasen-Diskussion: DFB-Studie von 2006 aufgetaucht

Niestädt mit Köpfchen – 1:0 gegen Celle

Niestädt mit Köpfchen – 1:0 gegen Celle

Kommentare