Rotenburger Duo gewinnt Zeitfahr-Klassiker von Hamburg nach Berlin

Keiner ist schneller

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Die Anstrengung hat sich gelohnt: Mustafa Bacinovic (l.) und Hans Köpke siegten beim Klassiker.

Berlin/Rotenburg - Zwei Rotenburger triumphieren in Berlin: Die beiden Radrennfahrer Hans Köpke und Mustafa Bacinovic haben den Zeitfahr-Klassiker von Hamburg nach Berlin gewonnen. Die Ausdauersportler des Teams Connected benötigten für die gut 275 Kilometer lange Strecke 8:25 Stunden.

Der Fluss Havel am Städtischen Wassersportheim Gatow in Berlin-Spandau verriet nichts über die enormen Anstrengungen der beiden Rotenburger Radrennfahrer Hans Köpke und Mustafa Bacinovic. Ruhig floss die Havel dahin und zeigte sich unbeeindruckt von den fast unglaublichen Leistungen, die 300 Rennradler und Velomobil-Fahrer in den vorangegangenen Stunden vollbracht hatten. „Heidewitzka!“ – mehr brachten Köpke und Bacinovic nach gut 275 Kliometern auf ihren Rennrädern nicht über die Lippen, als sie sensationell als schnellste Rennradler über die Ziellinie in Berlin fuhren. Das Rotenburger Duo des Radsport-Teams Connected hatte es tatsächlich geschafft und den Sieg beim Zeitfahr-Klassiker von Hamburg nach Berlin eingefahren.

Gestartet waren die beiden Radsportler früh morgens in Hamburg-Altengamme – bei extremen Gegenwind und Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. „Es war sehr zermürbend“, berichtete Bacinovic, „aber es gelang uns, uns gegenseitig zu motivieren und aus dem Tief, das sich auf dieser Distanz durchaus zeigen kann, herauszufahren.“

Akribisch hatten sich die beiden Hobby-Radrennfahrer auf das Rennen vorbereitet, sollte es doch die längste Distanz sein, die sie in ihrer bisherigen sportlichen Laufbahn je geradelt sind – und dazu noch als Rennen.

Selbst eine hartnäckige Erkältung konnte Köpke nicht davon abhalten, am Rennen teilzunehmen. „Die Vorbereitung sollte nicht für die Katz gewesen sein“, so sein Statement, warum er trotz gesundheitlicher Einschränkungen an den Start ging. Umso mehr wiegt die sportliche Leistung, die sie zum Abschluss der Saison zeigten. Der Respekt ihrer Kollegen dürfte ihnen sicher sein.

uj

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