RSV dreht Partie in Uelzen: 3:2

Bio und Airich benötigen sieben Minuten

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David Airich kam in seinem zweiten Saisonspiel zu seinem ersten Tor – der Stürmer glich zum 2:2 in Uelzen aus.

Rotenburg - Tim Ebersbach ist volles Risiko gegangen – und dafür belohnt worden: Als seine Landesliga-Fußballer des Rotenburger SV mit 0:2 beim SV Teutonia Uelzen zurücklagen, krempelte der Trainer-Novize sein Team um. Innerhalb von sieben Minuten schaffte die Wümme-Elf tatsächlich die Wende und siegte mit 3:2 (0:1). Zwei Tore des eingewechselten Marvin Bio und ein Treffer von David Airich brachten den siebten Saisonsieg im neunten Spiel. „Wenn man so viel über den Haufen schmeißt, freut man sich umso mehr, wenn es funktioniert“, bemerkte Tim Ebersbach.

Auch der sportliche Leiter Andre Schmitz war begeistert: „Was die Jungs an Metern abgerissen haben, ist top. Nach hinten raus hatten wir einfach mehr zuzusetzen. Und mit Marvin Bio hat Tim den Sieg eingewechselt.“ Dabei hatte Ebersbach aufgrund der zahlreichen Ausfälle schon vor dem Anpfiff reichlich umbauen müssen. So bot er in der Innenverteidigung auch erneut Christoph Drewes, den Coach der Zweiten und langjährigen Leistungsträger, auf und setzte mit ihm sowie Kapitän Kevin Klützke hinten auf Erfahrung. Karol Karpus rotierte dafür auf die für ihn ungewohnte Sechserposition neben Tim Potratz.

Gute Chancen besaß der RSV bereits im ersten Durchgang, vor allem durch Airich. In Führung ging jedoch Uelzen, als Goalgetter Philipp Hatt sich im Kopfballduell gegen Drewes durchsetzte und platziert einnickte (41.). Als sechs Minuten nach der Pause Evgenij Krasnikov im Anschluss an eine Ecke auf 2:0 erhöhte, stellte Ebersbach um. Klützke und Karpus tauschten die Positionen, kurz danach kam Marvin Bio ins Spiel. 

Mit einer 4-3-3-Ausrichtung erhöhte der RSV spürbar das Risiko und den Druck. „Ich glaube, Uelzen hat sich zu sicher gefühlt“, vermutete Ebersbach später. In der 72. Minute tankte sich Bio durch und vollendete unkonventionell mit links in die kurze Ecke. Als Klützke dann den Ball durchsteckte und Airich den Ball zum 2:2 ins lange Eck schlenzte (78.), war der RSV endgültig im Vorteil. Nur eine Minute später verlor Krasnikov den Ball an Bio, der anschließend die Nerven behielt und das 3:2 erzielte.

„Unsere Maßnahmen haben sofort gegriffen – und mit dem 2:1 ging sofort ein Stromschlag durch das Team“, freute sich Ebersbach. Neben seinen beiden Stürmern Bio und Airich machten in der Defensive Drewes und Außenverteidiger Andreas Kiel ein überzeugendes Spiel. Auch Klützke zeigte sich später als spielstarker Sechser, Potratz lobte der Coach für dessen kämpferischen Einsatz. Und der sportliche Leiter Schmitz ergänzte: „Diesen Sieg haben sich die Jungs richtig verdient.“

maf

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