Rotenburger SV geht auf die Suche

Ott ist schon wieder weg – Yilmaz auch?

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Ture Ott

Rotenburg - Von Matthias Freese. Was für eine zweifelhafte Ehre: So kurzzeitig wie Stürmer Ture Ott war bisher wohl kaum ein Kicker bei den Oberliga-Fußballern des Rotenburger SV unter Vertrag. Nach drei absolvierten Spielen trennen sich die Wege bereits wieder. „Es passte einfach nicht“, bemerkt Trainer Jan Fitschen. Mit Ferdi Yilmaz plant zudem ein weiterer Angreifer seinen Wechsel.

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Ende Oktober hatte der RSV den zuletzt vereinslosen Ott verpflichtet – er war bis dato auf zwei Regionalliga-Einsätze für Hessen Kassel gekommen. Mitte November absolvierte der in Düsseldorf beheimatete Stürmer dann sein erstes Spiel für Rotenburg. Beim 2:3 gegen die SV Drochtersen/Assel war er prompt Torschütze und einer der besten Akteure der Wümme-Elf. Anschließend folgten jedoch zwei ganz schwache Auftritte gegen den VfL Oldenburg und den SC Spelle-Venhaus. Schlimmer noch: Ott präsentierte sich wenig mannschaftsdienlich, meckerte seine Mitspieler an und beschoss sie gefrustet sogar mit Plastik-Hütchen.

Dass der 25-Jährige trotzdem drei Mal für 90 Minuten auf dem Feld stand, lag an der Personalnot und am Potenzial, das Jan Fitschen in ihm sieht. „Er kann ja kicken“, sagt der Coach. „Aber er hat mehr sein eigenes Ding gemacht. Fürs gesamte Klima ist die Trennung besser.“

Im Fall von Ferdi Yilmaz ist es der Spieler, der nicht mehr will. „Er hat es frühzeitig gesagt, Ferdi will wohl zum TSV Ottersberg, weil er nach der Verpflichtung von Bekim Murati Angst um seine Einsatzzeiten hat“, berichtet Fitschen und hat kein Problem mit dem möglichen Wechsel zum Klassenrivalen.

Dass beim RSV durchaus Geld für neue Winterverpflichtungen vorhanden ist, macht Vorstandsmitglied Paul Metternich deutlich: „Der Verein steht auf gesunden Füßen.“ Auch Fitschen hätte gerne noch Hilfe für hinten und vorne, hatte sich auch schon mit Daniel Block vom VfB Oldenburg getroffen – doch der hat nun beim Bremenligisten Brinkumer SV zugesagt. „Im Winter ist es schwierig, jemanden zu bekommen“, weiß Fitschen. Er hofft, dass die meisten Verletzten zum Start der Vorbereitung am 26. Januar wieder fit sind und betont hinsichtlich möglicher Transfers: „Lieber habe ich einen weniger im Kader, als einen, der mir die Nerven raubt.“

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