Rotenburger SV freut sich auf St. Pauli und hat mehr als 1500 Karten verkauft

„Wie ein Papstbesuch“

+
Roland Vrabec, Trainer des FC St. Pauli, gastiert am 6. Juli mit seinen Zweitliga-Fußballern beim Rotenburger SV. Schon mehr als 1500 Karten sind bisher verkauft.

Rotenburg - Der FC St. Pauli wirkt wie ein Magnet – der Fußball-Zweitligist zieht die Massen an. „Mehr als 1500 Karten sind schon weg“, bestätigt Organisator Paul Metternich das große Zuschauerinteresse am Freundschaftsspiel der kultigen Kiez-Kicker bei den Oberliga-Fußballern des Rotenburger SV. Am 6. Juli (16 Uhr) kommt es im Ahe-Stadion zum Aufeinandertreffen.

Der Zweitligist aus Hamburg hat nicht nur den Vorteil, drei Ligen höher zu spielen, sondern auch schon seit dem 18. Juni im Training zu stehen. Zum Spiel an der Wümme kommen die Mannen von Coach Roland Vrabec direkt aus dem Trainingslager aus dem ostfriesischen Aurich-Middels.

Der RSV startet erst morgen in seine Vorbereitung und wird bis zur Partie fünf Einheiten in den Knochen haben. „Wir nehmen es, wie es kommt. Es geht darum, das Ding zu genießen und uns aufzeigen zu lassen, wo noch Defizite sind“, lautet die Vorgabe des neuen Trainers Jan Fitschen. Paul Metternich sieht es ähnlich: „Unsere neuen und jungen Spieler können sich da präsentieren. Wer hat schon mal die Möglichkeit, gegen St. Pauli zu spielen? Das ist für die Jungs doch wie ein Papstbesuch!“

Nun, die Braun-Weißen kommen ja schließlich auch vom Heiligengeistfeld. Letzte Saison ließ St. Pauli erst zum Ende hin den Kontakt zu den Aufstiegsrängen abreißen, wurde schließlich Achter. Die personellen Verluste zur neuen Saison sind allerdings nicht zu unterschätzen: Fin Bartels (Werder Bremen), Florian Mohr (SpVgg Greuther Fürth), Fabian Boll (Karriereende und Co-Trainer der U23), Kevin Schindler (unbekanntes Ziel) und Michael Gregoritsch (1899 Hoffenheim, war ausgeliehen) verließen den Club. Erst drei Zugänge stehen bisher auf der Habenseite: Lasse Sobiech wird vom Hamburger SV ausgeliehen, Michael Görlitz kommt vom FSV Frankfurt und Daniel Buballa vom VfR Aalen.

In den ersten beiden Testspielen brannten die „Boys in Brown“ aber bereits ein Offensivfeuerwerk ab – 15:0 beim Verbandsligisten Eckernförder SV, 16:1 beim Kreisligisten TuS Holstein Quickborn. Metternich erwartet auch in Rotenburg ein unterhaltsames Spiel: „Das wird ein Fußball-Fest, da fallen viele Tore – da bin ich überzeugt von“, ist er schon euphorisiert. Dass es noch mehr als die 1500 Zuschauer werden, davon ist er auch überzeugt: „Wenn der liebe Gott mitspielt, haben wir 2500 Besucher hier. Und wir werden kein Geld drauflegen müssen“, ist die Partie für den RSV alles andere als ein finanzielles Risiko.

maf

Karten für das Freundschaftsspiel zwischen dem Rotenburger SV und dem FC St. Pauli gibt es unter anderem in der Geschäftsstelle unserer Zeitung (Große Straße 79, Rotenburg).

Korallen und Wesen aus der Tiefsee in Berlin zu sehen

Korallen und Wesen aus der Tiefsee in Berlin zu sehen

So bereitete sich Washington auf Trumps Vereidigung vor

So bereitete sich Washington auf Trumps Vereidigung vor

Selbstversuch unseres Redakteurs an Schwebebalken und Barren

Selbstversuch unseres Redakteurs an Schwebebalken und Barren

Das ist der BVB

Das ist der BVB

Meistgelesene Artikel

Schmitz angelt sich Fadiga und Kösling und feiert Turniersieg

Schmitz angelt sich Fadiga und Kösling und feiert Turniersieg

Hurricanes am Abgrund - frühe Fouls frustrieren Young

Hurricanes am Abgrund - frühe Fouls frustrieren Young

Der doppelte Rücktritt

Der doppelte Rücktritt

Spitzenspiel in der Verbandsliga: Muche bleibt zurückhaltend

Spitzenspiel in der Verbandsliga: Muche bleibt zurückhaltend

Kommentare