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Rotenburg verspielt in Delmenhorst nächsten Matchball

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Von: Hendrik Denkmann

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Lukas Misere geht mit gesenktem Kopf durch die Pestalozzihalle.
Kopf runter: Lukas Misere zeigt sich nachdenklich. © Freese

Mit Teammanager Johann Knodel im Kader ging es für den TuS Rotenburg nach Delmenhorst. Beim Primus kassierten die Oberliga-Handballer die nächste Niederlage.

Rotenburg – Nach der Niederlage gegen die SG Achim/Baden stand für die Oberliga-Handballer des TuS Rotenburg das nächste Matchball-Spiel um den vorzeitigen Klassenerhalt an. Bei der HSG Delmenhorst verspielte die Muche-Sieben diesen allerdings und verlor mit 20:31 (11:17). Beim Blick auf den Kader fiel einem der Name Johann Knodel ins Auge. Der Teammanager „war als Back-up da“, erklärte Trainer Nils Muche. Zum Einsatz kam er jedoch nicht.

In der Stadionhalle schienen die Machtverhältnisse von Beginn an geklärt. So stand es bereits nach dem Tor von Jonte Windels 4:1 nach knapp fünfeinhalb Minuten für die Gastgeber. Einzig Chris Ole Brandt hatte aufseiten der Wümmestädter zum zwischenzeitlichen 1:2 (3.) getroffen. In der Folgezeit baute Delmenhorst die Führung nach und nach bis auf sechs Tore zur Halbzeit aus – 17:11. Vor allem Frederic Oetken erwies sich als schwer zu spielender Gegner. Muche konzentrierte seine Analyse aber nicht nur auf den Sieben-Tore-Mann: „Die waren in allen Belangen besser – Dynamik, Wurfkraft, spielerisch und Körperlichkeit.“ Beste Werfer der Gäste waren Brandt und die beiden Misere-Brüder Michel und Lukas mit jeweils vier Treffern.

Aufbäumen kommt zu spät

Auch in Durchgang zwei war das Bild identisch. Delmenhorst baute seine Führung aus, während die Rotenburger versuchten, den Rückstand nicht zu groß werden zu lassen. Der betrug allerdings nach dem Tor von Lennart Witt erstmals zehn Tore – 26:16 (47.). Das Aufbäumen im Anschluss mit dem Siebenmeter von Michel Misere sowie den Treffern von Sören Heyber und Brandt kam letztlich zu spät (48./50./53.). Delmenhorst kam noch einmal zurück und stellte den Abstand letztlich auf elf Tore. „Wir haben einfach zu viele Chancen liegen gelassen. Zudem war unsere Abwehr viel zu passiv“, resümierte Muche.

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