TuS Rotenburg versäumt gegen Spitzenreiter SG HC Bremen/Hastedt „Big Point“

Krieter versalzt die Suppe – 23:25

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So frei wie hier tauchte Rotenburgs Rückraumspieler Fabian Knappik selten vor Ex-Nationaltorhüter Michael Krieter auf. Der 51-Jährige war es, der dem Spitzenreiter SG HC Bremen/Hastedt durch seine starken Paraden das 25:23 sicherte.

Rotenburg - Von Jürgen Honebein. „Wir hatten den Sieg in der Hand, haben aber in der Endphase vergessen, den Sack zuzumachen“, bedauerte Trainer Steffen Aevermann. Vor rund 200 Zuschauern verloren seine Landesliga-Handballer der TuS Rotenburg das Spitzenspiel in der Pestalozzihalle gegen Tabellenführer SG HC Bremen/Hastedt mit 23:25 (7:13).

Nach acht Siegen in Folge gab es für die Gastgeber erstmals wieder eine Niederlage, wodurch die Chance auf einen der ersten beiden Tabellenplätze auf ein Minimum gesunken ist. „Wir haben eine ganz schwache erste Halbzeit gespielt, in der meine Spieler viel zu gehemmt waren. Der zweite Durchgang war super, doch waren wir beim Stande von 21:20 und 22:21 nicht clever genug. Chancen dafür waren genügend da“, haderte Aevermann.

Trotz der Niederlage gibt es aber auch eine positive Nachricht zu vermelden, denn Rückraumspieler Daniel Jäger gab nach seinem Kreuzbandriss nach monatelanger Pause sein Comeback. Aevermann setzte ihn in jeder Halbzeit einige Minuten ein, auf Anhieb gelangen ihm zwei Tore.

Bei der SG HC Bremen/Hastedt stand der 95-fache Nationalspieler Michael Krieter im Tor. Der Ex-Kieler zeigte mit seinen 51 Jahren eine starke Leistung und überzeugte vor allen Dingen durch kluges Stellungsspiel. Sein Einsatz bewirkte, dass sich die Rotenburger in den ersten 30 Minuten kaum einmal etwas zutrauten oder aber ihre Würfe das Ziel verfehlten. Nach einem 6:6 zog die SG HC Bremen/Hastedt bis zur Pause auf 13:7 davon.

Nach einer etwas lauteren Halbzeitansprache stand nach dem Wechsel eine andere Rotenburger Mannschaft auf dem Feld. Aus einem 9:15 machten die Gastgeber bis zur 43. Minute ein 18:18. Jetzt stand die Abwehr mit einem starken Alexander Meyer im Tor. Nun schien sich der Gastgeber doch noch auf die Siegerstraße zu bringen. Beim 21:20 lag der TuS Rotenburg erstmals in Führung (51.), versäumte es aber, bei zwei Tempogegenstößen den Vorsprung auszubauen. „Hastedt war in dieser Phase stehend k.o.“, meinte später Aevermann. Auch beim 22:21 und 23:22 bestand bei den Gastgebern in Überzahl die große Möglichkeit, den knappen Vorsprung entscheidend auszubauen. Doch es misslang erneut, weil den Rotenburgern die Nerven versagten.

In der Schlussphase bekam der Spitzenreiter wieder Oberwasser und gewann am Ende doch noch mit 25:23. „Es nutzt nichts, dass wir acht Spiele in Folge gewonnen haben, dann aber gegen den Tabellenführer den Big Point versäumen“, stellte Aevermann etwas frustriert fest.

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