GW Rotenburg unterliegt Bad Essen mit 4:5 / Erste Niederlage für Kijametovic

Barautzki vergibt Matchball

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Philipp Barautzki hatte den Sieg vor Augen. Gegen Nils Allendorf vergab er allerdings einen Matchball und verlor am Ende.

Rotenburg - Er hatte den Sieg bereits vor Augen: Im dritten Satz führte Philipp Barautzki beim Stand von 6:5 mit 40:30. Im entscheidenden Ballwechsel landete die gelbe Filzkugel jedoch knapp im Aus – der Matchball war vergeben.

 Er gab nicht auf und kämpfte bis zum Schluss weiter. Am Ende musste sich Barautzki aber knapp gegen Nils Allendorf mit 7:6, 2:6, 6:7 (6:8) im Tie-Break geschlagen geben. Auch seine Teamkollegen des Tennis-Oberligisten TC GW Rotenburg zeigten alle starke Leistungen, jedoch hatte der TC Bad Essen das Glück auf seiner Seite und siegte beim Wümme-Club mit 5:4.

„Phillips Niederlage tut richtig weh“, meinte Trainer Zlatan Burina. In der Tabelle bleibt sein Team weiter auf dem ersten Abstiegsplatz. „Mit einem Sieg hätten wir den Klassenerhalt fast in der Tasche. Natürlich wird es jetzt immer schwieriger. Wir haben aber bewiesen, dass wir mithalten können“, so Coach Zlatan Burina.

Dass die Rotenburger gegen „die zweitbeste Mannschaft der Liga“ (Burina) auf Augenhöhe waren, zeigte auch Aziz Kijametovic an Position zwei gegen Jens Vorkefeld. Im ersten Satz führte der Bosnier mit 6:4, vergab anschließend jedoch gleich zwei Satzbälle. In der Folge spielte Vorkefeld seine Routine aus und gewann mit 7:6 (8:6). Im zweiten Durchgang musste sich Kijametovic mit 4:6 geschlagen geben. Dadurch kassierte der Youngster seine erste Einzelniederlage für den Wümme-Club. „Aziz hatte teilweise sehr gute Phasen. Leider sind ihm aber auch einfache Fehler unterlaufen“, meinte der Trainer.

Im Spitzenspiel wurde Rotenburgs Semir Burina gegen Michael Pille alles abverlangt. Am Ende stand eine 3:6, 0:6-Niederlage zu Buche. „Semir hat sich gut verkauft. Michael Pille gehört zur deutschen Tennis-Elite, mehr war nicht drin“, sagte Zlatan Burina.

Besser lief es für Sebastian Loss im Duell der beiden Dreier. Gegen Oliver Eggers hatte er mit 6:3, 6:0 die Nase vorne. „Sebastian hat mich begeistert. Er hat super gespielt“, lobt der Coach, der auch über die Leistung von Tobias Loss erfreut war. Der an Position sechs spielende Rotenburger siegte gegen Jannis Unland mit 7:5, 6:3.

Da aber Lars Rademacher an Nummer fünf gegen Frank Hofmann mit 0:6, 4:6 das Nachsehen hatte, ging es mit einem 2:4 in die Doppel. „Das war ärgerlich. Mit etwas Glück steht es 4:2 für uns“, wusste Burina um die verpassten Chancen von Barautzki und Kijametovic.

In den Doppeln hatte sich Bad Essen clever aufgestellt. In der dritten Paarung standen die spielstarken Vorkefeld und Hofmann gegen Rademacher und Tobias Loss auf dem Court. Die Rotenburger hatten beim 1:6, 1:6 keine Chance. Dadurch waren die anderen Partien nebensächlich geworden, sodass das erste Doppel Pille und Unland gegen Kijametovic und Barautzki sogar beim Stand von 6:3, 3:0 aus Sicht der Gastgeber aufgab. Auch Semir Burina und Sebastian Loss siegten gegen Allendorf und Eggers (6:2, 7:5), doch fehlte am Ende ein Punkt.

ml

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