Rotenburg hat Sonntag im DHB-Amateur-Pokal DHK Flensborg zu Gast / Morgen gegen Horneburg

Die Dänen kommen

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Voller Einsatz: Rotenburgs Coach Steffen Aevermann will sich am Sonntag gegen den zwei Ligen höher spielenden DHK Flensborg „taktisch einiges einfallen lassen, um ein achtbares Resultat zu erzielen“.

Rotenburg - Die Landesliga-Handballer des TuS Rotenburg stehen vor der größten sportlichen Herausforderung in der Vereinsgeschichte. In der Pestalozzihalle treffen sie am Sonntag (16 Uhr) in der Qualifikationsrunde zum DHB-Amateur-Pokal auf den Oberligisten DHK Flensborg. Bereits morgen ist das Team von Coach Steffen Aevermann in der Liga gefordert – um 18.30 Uhr ist der VfL Horneburg zu Gast.

Der TuS Rotenburg hat sich als Vertreter des Handballverbandes Bremen für den deutschlandweiten Wettbewerb der 22 Landespokalsieger 2013/2014 qualifiziert. Grund dafür war das Erreichen des „Final-Four“ im vergangenen Jahr. Da die beiden damaligen Finalisten SG Achim/Baden und VfL Fredenbeck als Teams aus der dritten Liga automatisch für den DHB-Pokal qualifiziert sind, rückte der Wümme-Club aufgrund zweier erfolgreicher Entscheidungsspiele gegen die HSG Stedingen nach.

Mit dem in Flensburg beheimateten deutsch-dänischen Club DHK Flensborg empfängt das Aevermann-Team den augenblicklichen Tabellenführer der Oberliga Schleswig-Holstein, der von Ex-Nationalspieler Matthias Hahn trainiert wird und die Rückkehr in die dritte Liga anpeilt. Die Mannschaft ist auf allen Positionen doppelt stark besetzt. Gefährlichster Angreifer ist der schnelle dänische Rechtsaußen Jeppe Bruhn, aber auch Linksaußen Timo Brüne ist äußerst torgefährlich. Hinzu kommen Rückraumspieler Marc Blockus und Ole Zakrzewski.

„Wir wollen Spaß haben und dafür sorgen, dass die Zuschauer auf ihre Kosten kommen. Sportlich ist die Aufgabe für uns kaum lösbar. Dennoch werden wir uns taktisch einiges einfallen lassen, um ein achtbares Resultat zu erzielen“, verspricht Steffen Aevermann. Der Rotenburger Coach weiß, dass die Gäste auf allen Positionen besser besetzt und auch körperlich überlegen sind, doch der TuS Rotenburg hat gerade vor heimischem Publikum gegen höherklassige Gegner schon oft positiv überrascht. Für die Mannschaft ist es dennoch die größte sportliche Herausforderung überhaupt.

Vor der Kür am Sonntag erfolgt für den Wümme-Club bereits morgen Abend eine weitere wichtige Pflichtaufgabe: Die Mannschaft bestreitet in der Handball-Landesliga in eigener Halle ihr Punktspiel gegen den VfL Horneburg. Die Gastgeber sind gegen den Tabellenletzten favorisiert und peilen den fünften Sieg in Folge an.

Der TuS Rotenburg hätte aufgrund des Pokalspiels die Liga-Partie unter Umständen verlegen lassen können, doch Aevermann sieht sogar einen Vorteil darin, dass morgen noch gespielt werden muss: „Wir haben aufgrund der Weihnachtspause nicht so intensiv trainieren können. Da ist es gut, wenn die Mannschaft vorher noch ein Spiel hat. Konditionell ist es für uns kein Problem“, zeigt sich der Coach zuversichtlich. Für beide Aufgaben steht Aevermann sein kompletter Kader zur Verfügung.

jho

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