Nach 32:18 gegen Oberligist Fredenbeck II erstmals im Pokal-Halbfinale / Dräger nicht mehr dabei

TuS Rotenburg schreibt Geschichte

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Erfolgreich durchgetankt: Rotenburgs Kreisläufer Klaas-Marten Badenhop düpiert in dieser Szene die Fredenbecker Abwehr und lässt Clemes Stangnetz (l.) und David Brune (r.) alt aussehen. ·

Rotenburg - Von Jürgen HonebeinErstmals in der Vereinsgeschichte haben die Handballer des TuS Rotenburg im BHV-Pokal der Männer das „Final-Four-Turnier“ erreicht. Im Viertelfinale bezwang der Wümme-Club gestern den zwei Klassen höher spielenden Oberligisten VfL Fredenbeck II überraschend hoch mit 32:18 (16:8).

Anstelle des zurückgetretenen Trainers Thomas Benjes, dessen Handschrift in diesem Spiel deutlich zu erkennen war, wurde die Mannschaft ein letztes Mal vom langjährigen Ex-Coach Götz Siegmeyer betreut. Nicht mehr dabei war neben dem verletzten Tjark Dreyer auch Nick-Luca Dräger, der nach dem Rücktritt seines Vaters Thomas Benjes nicht mehr für den TuS Rotenburg spielen wird. Ein weiterer Verlust für den kleinen Kader des Landesligisten.

Von all der Unruhe im Umfeld zeigte sich die Mannschaft wenig beeindruckt und bot 60 Minuten lang eine klasse Leistung. „Jeder hat seine Aufgabe hundertprozentig erfüllt“, freute sich nach dem Abpfiff auch Götz Siegmeyer. Dennoch stachen Torhüter Denis Jäger, Rechtsaußen Luka Bruns sowie die Rückraumspieler Jens Koch und Daniel Jäger besonders hervor. „Das Spiel hat gezeigt, dass einige Akteure in dieser Saison einen großen Sprung nach vorne gemacht haben“, urteilte Siegmeyer.

Die Gastgeber legten einen Blitzstart hin und führten nach sechs Minuten durch Daniel Jäger, Klaas-Marten Badenhop und zwei Mal Luka Bruns mit 4:1. Die Gäste fanden im Angriff überhaupt kein Rezept und scheiterten im Abschluss immer wieder am überragenden Keeper Denis Jäger. So bauten die Gastgeber ihren Vorsprung bis zur 23. Minute nach dem fünften Treffer des insgesamt zehnfachen Torschützen Jens Koch auf 15:5 aus. Zur Halbzeit lag der TuS Rotenburg mit 16:8 vorn.

Nach dem Wechsel erwischte die Wümme-Crew erneut den besseren Start. Nachdem Fabian Knappik noch einen Siebenmeter vergeben hatte, erhöhte der flinke Luka Bruns durch zwei Tore auf 18:8. Damit war der Widerstand der Gäste gebrochen. Nach 45 Minuten lag der TuS Rotenburg mit 24:12 vorn und baute die Führung bis zur 55. Minute auf 30:14 aus. Erst im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Gastgeber etwas nach, sodass der VfL Fredenbeck II noch Ergebniskosmetik betrieb. Am Ende hieß es 32:18 für den Landesligisten.

Ein gutes Debüt gab nach monatelanger Pause Jan Leenes. Zwar fehlte ihm noch die Genauigkeit im Abschluss, doch das spielerische Potenzial blitzte schon wieder auf.

Ebenfalls das „Final-Four- Turnier“ am 1. März erreichte Oberligist SG Achim/Baden, Drittligist VfL Fredenbeck und Landesligist HSG Stedingen. Der Austragungsort steht noch nicht fest.

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