Rotenburg schlägt auch Marienhafe – 27:22 / Kelm pariert fünf Siebenmeter

Schaffrans Aus trübt Freude über Sprung auf Platz drei

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Für Rotenburgs Rechtsaußen Christian Schaffran kam nach 45 Minuten das unfreiwillige Aus – Verdacht auf Nasenbeinbruch. Zuvor hatte er noch fünf Tore zum Sieg beigesteuert.

Rotenburg - Draußen dominierte die weiße Pracht, drinnen blieb die Weste weiß: Der TuS Rotenburg ist in der Handball-Verbandsliga der Männer zu Hause weiter ungeschlagen. Der TuRa Marienhafe wurde vor rund 150 begeisterten Zuschauern souverän mit 27:22 (13:10) bezwungen. Mit 17:7 Punkten verdrängte das Wümme-Team damit den Rivalen vom dritten Rang und hat in den folgenden beiden Heimspielen die Möglichkeit, diesen Platz weiter zu festigen.

Rotenburgs Coach Nils Muche fand: „Unser Sieg war mehr als verdient. Er ist sogar etwas zu niedrig ausgefallen. Es war ein langsames Spiel, in dem wir trotz des klaren Sieges phasenweise nicht so richtig ins Laufen gekommen sind. Aber wir haben zwei weitere Punkte und das ist klasse.“

Pech hatte in dieser Partie der fünffache Torschütze Christian Schaffran, der nach 45 Minuten mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ausscheiden muss. Ob er nun vorerst ausfällt, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden.

Erstmals in dieser Saison standen dem Rotenburger Trainer übrigens alle 15 Spieler des Kaders zur Verfügung. Da aber Torhüter Denis Jäger aus dem Training noch leicht angeschlagen war, setzte er aus. Erstmals nach seinem Kreuzbandriss war Daniel Jäger im Kader. Er wurde von Nils Muche für einige Minuten in der Abwehr eingesetzt. Auch Lukas Misere war nach seiner Bänderverletzung wieder dabei und mit acht Treffern fast schon in Bestform. Einen Sahnetag hatte im Tor Yannick Kelm erwischt. Er zeigte 15 Paraden und parierte unter anderem fünf Siebenmeter.

TuRA Marienhafe war nicht nur als Tabellendritter angereist, sondern auch mit der Empfehlung, auswärts erst eine Partie in Hastedt beim HC Bremen verloren zu haben. Rotenburg war also gewarnt, doch die Gäste aus dem Kreis Aurich konnten an die guten Leistungen der jüngsten Partien nicht anknüpfen. Sie lagen nach wenigen Minuten zwar mit 5:4 in Führung, hatten dann aber schon ihr Pulver verschossen. Rotenburg ging bis zum Halbzeitpfiff mit 13:10 in Führung. Nach dem Wechsel sorgten die Gastgeber schnell für klare Verhältnisse. Der Vorsprung wurde über ein 14:10 bis auf 21:12 ausgebaut (45.). Nach Schaffrans Verletzung kam allerdings ein kleiner Schlendrian ins Rotenburger Spiel. Im Gefühl des klaren Sieges gab es einige leichte Fehler, sodass die Gäste den Rückstand in der Schlussphase noch bis auf fünf Tore verkürzten.

„Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren könnten“, meinte nach dem Abpfiff Rotenburgs Co-Trainer Maik Hoops. Am kommenden Sonnabend empfängt das Wümme-Team zum ersten Spiel der Rückserie den TuS Haren (18.30 Uhr).

jho

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