6:3 – TC GW Rotenburg schafft Überraschung und bleibt in der Oberliga / „Wir sind überglücklich“

Zlatan Burina fehlen die Worte

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Per Hechtsprung zum Ball: Aziz Kijametovic zeigte wieder vollen Einsatz. Der Bosnier gewann sowohl sein Einzel als auch Doppel und hat damit großen Anteil am Klassenerhalt.

Rotenburg - Geschafft! Die Tennis-Herren des TC Grün-Weiß Rotenburg schlagen auch in der kommenden Sommersaison in der Oberliga auf. Die Mannschaft von Coach Zlatan Burina setzte sich im „Alles-oder-nichts-Spiel“ gegen den TV Jahn Wolfsburg zu Hause mit 6:3 durch. Genau dieses Ergebnis war für den Klassenerhalt notwendig geworden, da der Barrier TC überraschend gegen den bisherigen Spitzenreiter TC Alfeld mit 6:3 gewonnen hatte.

Dass es überhaupt noch mal so eng für den Wümme-Club gekommen war, lag an der kurzfristigen Reform des Niedersächsischen Tennisverbandes (NTV), dass nicht mehr drei, sondern vier Mannschaften der Achterstaffel absteigen (wir berichteten).

Den Burina-Schützlingen dürfte diese Regeländerung nun gänzlich egal sein, schließlich beenden sie die Spielzeit auf Tabellenplatz drei. „Damit hätten wir nie gerechnet, dass wir in der starken und ausgeglichenen Liga Dritter werden. Wir sind überglücklich. Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte. Die vergangene Woche hat uns ziemlich durcheinandergebracht“, erzählte Zlatan Burina.

Von Nervosität war auf dem Platz aber nichts zu spüren. Vor allem der an Position vier gesetzte Sebastian Loss unterstrich seine derzeitige Form und fertigte Philip Müller mit 6:2, 6:4 ab. Auch im Duell der „Zweier“ ließ der Bosnier Aziz Kijametovic gegen den Tschechen Petr Vanicek nichts anbrennen (7:5, 6:4). „Aziz hat super gespielt, denn sein Gegner war sehr stark“, zollte ihm Burina Respekt. Spannender ging es bei Lars Rademacher an Position fünf und Tobias Loss an sechs spielend zu. Ihre Kontrahenten Erik Patorra beziehungsweise Niklas Schulz führten im dritten Durchgang bereits mit 5:4, beide Rotenburger ließen sich aber nicht aus dem Konzept bringen und drehten das Spiel. Rademacher siegte schließlich mit 6:3, 4:6, 7:5, Teamkollege Tobias Loss hatte mit 1:6, 6:3, 7:5 die Nase vorn. „Die Partien waren richtig knapp und spannend. Es hätte auch andersherum laufen können“, so Burina. Im Spitzenspiel musste sich sein Sohn Semir jedoch gegen den Tschechen Marek Pesicka geschlagen geben (5:7, 4:6). Auch Philipp Barautzki hatte gegen Julius Henneke das Nachsehen (3:6, 6:2, 1:6).

Damit ging es mit einem 4:2-Vorsprung in die Doppel. Zwischenzeitlich hatten die Rotenburger auch aus Alfeld erfahren, dass Barrien mit 6:3 gewonnen hatte. Aufgrund der Matchpunkte musste somit ebenfalls ein 6:3-Erfolg her, um die Liga zu halten. Die Wolfsburger, ebenfalls um den Klassenerhalt spielend, brauchten das gleiche Ergebnis. „Ich hätte es vorher lieber nicht gewusst. So war der Druck schon enorm“, gestand der Coach.

Die Gastgeber ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Im Gegenteil: Barautzki/Rademacher machten im zweiten Doppel gegen Pesicka/Schulz kurzen Prozess – 6:2, 6:2. Damit waren die „Wölfe“ raus aus dem Rennen. „Das war der Knackpunkt. Der Gegner war danach längst nicht mehr so motiviert“, wusste Burina. Den entscheidenden sechsten Punkt holten Burina/Kijametovic gegen Henneke/Müller (4:6, 6:4, 7:5). Die 6:2, 5:7, 3:6-Niederlage der Loss-Brüder gegen Vanicek/Florian Pilz war damit nebensächlich geworden. „Die Erleichterung ist riesig“, zeigte sich der Trainer nach der Partie erfreut.

ml

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