Rotenburg reicht holprige Leistung, um mit 31:28 in DHB-Amateur-Pokal einzuziehen

Leenes als Leader beim bisher größten Vereinserfolg

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Jens Koch (beim Wurf) steuerte vier Tore zum Sieg für die Vereinschronik bei – doch es gab auch viel Leerlauf gegen Stedingen.

Rotenburg - Mission erfüllt! Die Landesliga-Handballer des TuS Rotenburg haben am Freitagabend in der Pestalozzihalle Geschichte geschrieben. Durch einen 31:28 (14:10)-Sieg im Rückspiel gegen den Klassenpartner HSG Stedingen (Hinspiel 31:22) qualifizierte sich das Team von Trainer Steffen Aevermann als einziger Vertreter des Landesverbandes Bremen für die erste Runde im DHB-Amateur-Pokal. Es ist der größte Erfolg der Rotenburger Vereinsgeschichte.

Das Erreichen der ersten Runde im neugeschaffenen DHB-Amateur-Pokal mit den 22 Landespokalsiegern beziehungsweise -vertretern aus ganz Deutschland muss aber noch nicht Endstation für das Wümme-Team sein. Das Teilnehmerfeld wird im Januar 2015 über Entscheidungsspiele auf 16 Mannschaften reduziert. Am 10. oder 11. Januar spielt der TuS Rotenburg daher gegen den Schleswig-Holstein-Ligisten HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg. Das Heimrecht wird noch ausgelost. „Wir hoffen natürlich, in eigener Halle spielen zu dürfen, denn auswärts wäre es für uns gegen den klassenhöheren Gegner sehr schwer, die nächste Runde zu erreichen“, weiß auch Aevermann. Der Rotenburger Coach hat schon einiges Videomaterial über den Oberliga-Absteiger gesammelt, um bestens vorbereitet zu sein.

Die Wümmestädter hatten im Rückspiel gegen Stedingen in der sehr gut besetzten Pestalozzihalle keinen guten Tag erwischt und kamen zu einem schmeichelhaften Sieg. Zwar war das Weiterkommen nach dem klaren Hinspielerfolg nie ernsthaft gefährdet, doch war die Leistung nicht optimal. „An der Einstellung hat es nicht gelegen, aber es war zu viel Sand im Getriebe. Nur wenig hat geklappt. Das betraf alle Mannschaftsteile“, stellte Steffen Aevermann fest. Zufrieden war er nur mit dem siebenfachen Torschützen Jan Leenes, der in der Schlussphase eine Führungsrolle übernahm und wichtige Treffer erzielte.

Die HSG Stedingen lag nach wenigen Minuten mit 4:1 vorn, doch der TuS Rotenburg glich zum 5:5 aus (10.). Über ein 9:9 gingen die Gastgeber mit einem 14:10-Vorsprung in die Pause. „Ich hatte gehofft, dass durch die Führung mehr Ruhe in unser Spiel einkehren würde, aber das war nicht der Fall“, bedauerte Aevermann. Viele Fehler brachten die HSG Stedingen wieder ins Spiel, sodass nach 45 Minuten der Ausgleich zum 19:19 fiel und kurze Zeit später die Gäste mit 23:20 in Führung lagen. Fünf Minuten vor dem Abpfiff stand es noch 27:25 für Stedingen, doch Rotenburg gab noch einmal Gas und gewann am Ende mit 31:28. Obwohl der größte Erfolg der Vereinsgeschichte geschafft wurde, gab es nach dem Abpfiff nur stille Freude, denn zu holprig war die Leistung gewesen.

jho

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