TuS Rotenburg nach 41:19 nur noch zwei Schritte von der Relegation entfernt

Koch zeigt Klasse beim Kantersieg

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Jens Koch war Rotenburgs erfolgreichster Torschütze mit elf Treffern.

Rotenburg - Am drittletzten Spieltag der Saison gab sich der TuS Rotenburg in der Handball-Landesliga keine Blöße und fertigte den Tabellenletzten TV Langen II gleich mit 41:19 (17:7) ab. Damit ist das Team von Trainer Steffen Aevermann nur noch zwei Schritte vom begehrten Relegationsplatz entfernt, der zu zwei Spielen um den Aufstieg in die Verbandsliga berechtigt. Der ärgste Rivale SG Achim/Baden II unterlag dagegen im Spitzenspiel bei der nun endgültig als Meister feststehenden SG HC Bremen/Hastedt mit 17:28.

Die Partie gegen Schlusslicht TV Langen II wurde für den TuS Rotenburg zu einem Spaziergang. Die Gäste schienen wenig motiviert und gerieten schon nach wenigen Minuten entscheidend in Rückstand. Die Wümmestädter lagen nach 15 Minuten mit 10:4 vorn. Dieser Vorsprung wurde bis zum Halbzeitpfiff auf 17:7 ausgebaut. „Unsere Abwehr hat sehr gut funktioniert, dadurch sind wir zu vielen Ballgewinnen gekommen und haben viele Tore durch schnelle Konter erzielt“, lobte Steffen Aevermann.

Nach 15 Minuten hatte er allerdings den Torhüter wechseln müssen, da sich Alexander Meyer verletzt hatte. Später kam die Entwarnung, sodass Meyers Einsatz nächsten Sonntag im vielleicht entscheidenden Spiel beim VfL Horneburg nicht gefährdet ist.

In der zweiten Halbzeit ging der Tabellenzweite weiter auf Torjagd. Dabei tat sich besonders Jens Koch hervor, der insgesamt elf Mal einnetzte und inzwischen auf 121 Saisontore kommt. Am Ende stand Rotenburgs mit Abstand höchster Saisonsieg, der dazu geführt hat, dass der Vorteil in der Tordifferenz gegenüber dem Konkurrenten SG Achim/Baden um weitere 33 Treffer anwuchs. Mit bisher 809 erzielten Toren verfügt das Aevermann-Team auch über den torgefährlichsten Angriff der Liga. „Wir sind zurzeit gut drauf und wollen jetzt unbedingt den zweiten Platz halten“, sagt Aevermann. Erstmals nach monatelanger Verletzungspause saß Malte Freesen wieder zumindest auf der Bank. „Er ist noch nicht richtig fit, aber für ein paar Minuten würde es im Notfall schon reichen“, so Aevermann.

jho

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