Goalgetter sagt für zwei Jahre beim TuS Rotenburg zu

Misere geht weiter an der Wümme auf Torejagd

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Voll auf seinen TuS Rotenburg fokussiert: Lukas Misere hat erneut alle Angebote abgelehnt und für zwei weitere Spielzeiten an der Wümme zugesagt. 

Rotenburg - Von Vincent Wuttke. Die letzten Kleinigkeiten wurden auf der Rückfahrt vom Spiel bei der SG HC Bremen (30:22) mit Teammanager Michael Polworth am Sonnabend besprochen, die endgültige Zusage von Lukas Misere folgte wenig später. Der Goalgetter des Handball-Oberligisten TuS Rotenburg hält seinem Heimatverein – für den er seit frühster Kindheit aufläuft – die Treue und hat für die nächsten beiden Spielzeiten zugesagt. Es gibt nur eine kleine Einschränkung. „Wenn etwas Großes kommt, kann ich es mir anhören“, sagt Misere.

Im vergangenen Jahr hatte ein Angebot vom Zweitligisten Wilhelmshavener TV einiges Kopfzerbrechen bereitet. Nun sagte der 22-Jährige erneut einigen Vereinen ab. Die am höchsten spielende Mannschaft mit Interesse war dieses Mal der Klassenkonkurrent TV Cloppenburg. „Es waren gute Gespräche, aber eine bessere Mannschaft, einen tolleren Trainer und ein entspannteres Umfeld kann ich nicht bekommen“, zählt der Torjäger die Gründe für seinen Verbleib auf. „Ich bin hier glücklich, wieso sollte ich dann gehen?“

Die Entscheidung – die dieses Mal deutlich früher gefallen ist als im vergangenen Jahr – sorgt bei den Verantwortlichen des TuS Rotenburg natürlich für große Zufriedenheit. „Wir freuen uns, dass sich Lukas entschieden hat, den eingeschlagenen Weg mit dem Trainerteam und der Mannschaft weiter zu gehen“, jubelt Handballboss Friedrich Behrens. „Lukas bekommt immer wieder attraktive Angebote von anderen Vereinen. Dass er sich wieder für uns entschieden hat, macht uns auch ein bisschen stolz“, betont Teammanager Polworth. „Auch die gute Kameradschaft und der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft haben sicherlich dazu beigetragen, dass Lukas in Rotenburg bleibt.“

Den Blick von höheren Spielklassen hat Misere – mit 144 Treffern der beste Torjäger der Liga – nicht ganz abgewendet. Aber erstmal will der Linksaußen dabei helfen, dass der TuS Rotenburg die gute Entwicklung fortführt. „In diesem Jahr wollen wir auf den dritten, vierten oder fünften Platz kommen. Auf längere Sicht wollen wir uns dann im oberen Mittelfeld der Liga festsetzen“, erklärt der frisch gebackene „Sportler des Jahres 2017“. Und auch mit seinem Herzensverein schließt er es nicht aus, noch in die 3. Liga zu kommen. „Da liegt aber nicht das Hauptaugenmerk drauf, und es gehört schon viel dazu, noch weiter hochzugehen“, so der Groß- und Außenhandelskaufmann, der weiterhin gemeinsam mit Lana Caesar die A-Jugend des JH Wümme trainieren wird.

Die verbleibenden acht Saisonspiele kann Misere befreit aufspielen. Die Abstiegssorgen sind vom Tisch und über seine Zukunft grübeln muss der Rotenburger auch nicht. „Es lag mir am Herzen, schnell alles zu klären. Im vergangenen Jahr war ich dann nicht voll bei den Spielen dabei als die Angebote kamen“, gibt der Goalgetter zu.

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