Rotenburg kassiert gegen Haren erste Heimniederlage / „Unlösbare Probleme“

33:34 – aber Daniel Jägers Comeback macht Hoffnung

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Rotenburgs Linkshänder Luka Bruns (am Ball) erzielte zwar acht Tore gegen Haren, agierte in der Schlussphase aber glücklos im Abschluss.

Rotenburg - Jetzt ist es also passiert! Im ersten Rückrundenspiel kassierten die Verbandsliga-Handballer des TuS Rotenburg ihre erste Heimniederlage der Saison. Dem Tabellensechsten TuS Haren unterlag der Aufsteiger vor mehr als 200 Zuschauern mit 33:34 (17:16), weil er in der Schlussphase geradezu fahrlässig mit seinen Chancen umging. In der Tabelle bleiben die Rotenburger dennoch auf dem dritten Platz.

„Diese Niederlage wirft uns nicht um. Wir haben gut gekämpft und am Ende gegen eine starke Harener Mannschaft unglücklich verloren“, fand Trainer Nils Muche. Doch es lief in dieser Partie beim Gastgeber, der auf Torhüter Denis Jäger und Rechtsaußen Christian Schaffran verzichten musste, von hinten bis vorne nicht richtig rund. Vor allem das Abwehrverhalten war 60 Minuten nicht optimal. „34 Gegentore sind zu viel“, gab auch Muche zu. Sein Team bekam nie einen Zugriff auf den 2,05 Meter großen Kreisläufer Martin Giesen. „Er hat uns immer wieder vor unlösbare Probleme gestellt.“

Im Verlaufe der Partie stellte Muche seine Abwehr mehrfach um. Begonnen wurde mit dem offensiven 3:2:1-System. Dann folgte die defensive 6:0-Variante. Als auch diese nicht funktionierte, wurde auch noch eine 5:1- und eine 4:2-Deckung ausprobiert – alles brachte nicht den gewünschten Erfolg.

Die ersten 30 Minuten verliefen ausgeglichen. Die Führung wechselte ständig, wobei es mit einem Rotenburger 17:16-Vorsprung in die Kabinen ging. In den zweiten 30 Minuten lagen die Gastgeber bis zur 45. Minute meist mit zwei Toren vorn. Nachdem dem TuS Haren aber das 24:24 gelungen war, gingen die Gäste mit 26:24 in Führung und gaben diese bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab. Nach einem 30:33-Rückstand in der Schlussphase kämpfte sich der TuS Rotenburg kurz vor dem Abpfiff zwar auf 33:33 heran, agierte aber im Tempospiel nach vorne mehrfach ungeschickt. Der Gast aus dem Emsland machte das besser und erzielte den 34:33-Siegtreffer. In der hektischen Schlussphase scheiterte allein Luka Bruns zwei Mal und auch Lukas Misere brachte den Ball nicht im Tor unter.

Erfreulich auf Rotenburger Seite war jedoch, dass Rückraumakteur Daniel Jäger nach seinem Kreuzbandriss erstmals längere Zeit auf dem Feld stand und sich mit sechs Treffern in den Mittelpunkt spielte. „Er hat gut 20 Minuten gespielt und in dieser Zeit gezeigt, dass er uns im Rückraum stärker machen wird“, ist nicht nur Co-Trainer Maik Hoops überzeugt.

jho

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