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TuS Rotenburg (Handball, Herren)

Handball-Oberligist TuS Rotenburg belegte in seiner ersten Oberliga-Spielzeit direkt Platz sieben. Foto: Freese
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Handball-Oberligist TuS Rotenburg belegte in seiner ersten Oberliga-Spielzeit direkt Platz sieben.

Rotenburg – Gleich in seinem Premierenjahr der Handball-Oberliga hat der TuS Rotenburg eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht und gezeigt, dass das Team in der vierthöchsten Spielklasse alles andere als Kanonenfutter ist. Die Schützlinge von Coach Nils Muche belegten in der abgelaufenen Saison den siebten Rang.

Vor allem die Siege gegen die Spitzenteams VfL Edewecht und TV Cloppenburg oder auch das Remis gegen den späteren Meister SG/VTB Altjührden haben gezeigt, wie viel Potenzial in der Mannschaft steckt. „Unsere erste Oberliga-Saison war alles in allem erfolgreich. In den Spielern steckt viel Talent. Sie wären aber wohl noch besser, wenn sie konstanter die Taktik einhalten würden“, bilanziert der Trainer.

Der Wümme-Club, der fast nur mit Eigengewächsen den Aufstieg geschafft hatte, legte einen super Start hin und sammelte schon zu Beginn die nötigen Zähler, um gar nicht erst in den Abstiegsstrudel zu geraten. „Leider haben wir dann am Ende gegen einige schlagbare Gegner Punkte liegen gelassen. Eventuell war zu früh der Druck weg“, so der ehrgeizige Muche. Auch in der aktuellen Saison kann sich die bisherige Statistik sehenlassen – die Rotenburger sind als Siebter in die Weihnachtspause gegangen.

Einen großen Anteil an den Erfolgen haben unter anderem Goalgetter Lukas Misere – der mit insgesamt 205 Treffern sogar bester Werfer der Liga war – sowie Keeper Yannick Kelm, der immer wieder gekonnt die Bälle entschärft. Muche vergisst aber auch nicht die anderen Akteure. „Was immer wieder auffällt, ist der außerordentliche Teamgeist, der diesen Erfolg erst ermöglicht. Man darf nicht vergessen, dass sich viele Spieler aus unterklassigen Ligen hochgearbeitet haben“, freut sich Muche.

Was die Zukunft betrifft, ist der Schneverdinger optimistisch gestimmt. „Es steckt sehr viel Potenzial im Verein, junge Talente kommen nach und werden ihren Weg machen. Alle Ressourcen sind aber längst noch nicht ausgeschöpft. Die Unterstützung der Geschäftswelt könnte noch größer sein, um auch langfristig diesen Leistungssport in Rotenburg zu betreiben. Vielleicht können sogar irgendwann neue Ziele ausgerufen werden. Das geht allerdings nur mit Geld“, zeigt sich Muche realistisch. 

ml

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