TuS Rotenburg putzt TSV Daverden mit 34:17 weg

Rosemann nutzt seine Chance

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Rotenburgs Nils Rosemann (am Ball) trug sich beim Spiel gegen den TSV Daverden gleich neun Mal in die Torschützenliste ein. Am Ende sprang ein klarer 34:17-Heimerfolg heraus. 

Rotenburg - Selbst der eigene Trainer war überrascht: „Mit solch einem hohen Sieg hatte ich nie gerechnet“, staunte nach dem Abpfiff Nils Muche. Der TuS Rotenburg hatte in der Handball-Verbandsliga in eigener Halle mit einer blutjungen Mannschaft den Nachbarn TSV Daverden vom Anpfiff an den Schneid abgekauft und am Ende mit 34:17 (20:9) gewonnen.

Die Gastgeber mussten mit Lukas Misere, Johann Knodel, Jens Koch, Fabian Knappik und Malte Fresen gleich auf fünf bewährte Kräfte verzichten. Jetzt machte sich die jahrelange gute Jugendarbeit bemerkbar, mit Kilian Behrens, Michel Misere und Max Nowosadtko gaben gleich drei A-Jugendliche ihr Debüt und machten ihre Sache ausgezeichnet. Das Trio trug sich in die Torschützenliste ein, Michel Misere sogar fünf Mal. Stellenweise stand die jüngste Rotenburger Sieben seit vielen Jahren auf dem Feld.

„Wir haben in der Abwehr super gestanden und sind dann sehr gut über den Tempogegenstoß ins Spiel gekommen“, freute sich Muche. Überzeugend war dabei auf der linken Seite der neunfache Torschütze Nils Rosemann, der sein stärkstes Spiel für den TuS Rotenburg ablieferte und Lukas Misere prima vertrat.

Daverden wurde etwas unter Wert geschlagen, weil das Team seine Chancen nicht konsequent nutzte und sich dadurch immer wieder Tempogegenstöße fing. Rotenburg war sofort hellwach und lag nach fünf Minuten und drei Toren in Folge von Daniel Jäger mit 5:0 vorne. Nach 20 Minuten hatten die Hausherren nach dem Treffer von Rosemann bereits zehn „Buden“ Vorsprung (13:3) – es schien sich ein Debakel für den Neuling anzubahnen. Bis zur Pause baute Rotenburg die Führung aber nur noch leicht aus, auch weil Muche schon begann, intensiv zu wechseln, um allen Akteuren möglichst viele Spielanteile zu geben.

Nach dem Seitenwechsel schien Daverden etwas effektiver im Abschluss zu sein, doch hielt Rotenburg immer einen Vorsprung von mindestens zehn Toren. Nach dem Treffer von Michel Misere hieß es nach 47 Minuten 25:13 für die Muche-Sieben. In der Schlussphase gaben die Gastgeber nochmals Gas und bauten so ihren Führung bis auf 34:16 aus. Den Gästen war es vorbehalten, den letzten Treffer in diesem Spiel zum Endstand von 17:34 zu erzielen. Durch diesen hohen Sieg tat der TuS Rotenburg auch ordentlich etwas für sein Torverhältnis und rückte in der Tabelle mit 4:0 Punkten auf Platz zwei vor.

Am Samstag wartet auf das Wümme-Team bei TuRa Marienhafe ein dicker Brocken. „Wir werden einmal sehen, was dort möglich ist. Auf jeden Fall hat das Daverden-Spiel gezeigt, dass alle Spieler viel Selbstvertrauen besitzen“, ist der Rotenburger Coach optimistisch, auch diese hohe Hürde nehmen zu können. 

jho

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