Rotenburg gelingt 30:21 bei der Heimpremiere gegen den Kreis-Rivalen Bremervörde II

Misere wieder am treffsichersten

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Auch wenn es hier für den Rotenburger Luka Bruns (am Ball) etwas schmerzhafter wurde, ging es im Derby der Handball-Verbandsliga doch meist sehr fair zu.

Rotenburg - Von Jürgen Honebein. Eine wieder einmal sichere Deckung ist der Garant für einen erfolgreichen Saisonauftakt: Nach dem Auswärts-Coup beim TuS Haren gelang Aufsteiger TuS Rotenburg in der Handball-Verbandsliga auch die Heimpremiere. Im Kreisderby gegen den TSV Bremervörde II gab es vor rund 200 Zuschauern einen unangefochtenen 30:21 (15:10)-Sieg. Die Gäste, die nur mit sieben Feldspielern und zwei Torhütern angereist waren, besaßen nicht den Hauch einer Chance. Mit 4:0 Punkten ist dem Team des neuen Trainers Nils Muche der Saisonstart vollauf gelungen.

„Ich bin zufrieden. Wir haben zwar nicht überragend gespielt und einige Fehler zu viel in Abwehr und Angriff gemacht, aber die Partie stets im Griff gehabt“, resümierte Nils Muche. Der Trainer der Gäste, Bernd Mühlmann, weiß hingegen, dass sein Team vor einer schweren Saison steht: „Wir haben nur einen kleinen Kader. Der große Umbruch hat bei uns deutliche Spuren hinterlassen. Ob es zum Klassenerhalt reichen wird, muss sich zeigen.“

Die Gäste waren mit zwei Ex-Rotenburgern angetreten. Im Tor stand Kevin Küssner, der unter John Köhler in der Jugend gespielt hatte, auf Rechtsaußen Raphael Zander, der noch in der vergangenen Saison für den TuS Rotenburg II in der Kreisoberliga aktiv war.

Beim Wümme-Team war gegenüber dem Auftakt in Haren auch Jan Leenes wieder dabei. Die Gastgeber begannen mit Yannick Kelm im Tor, Leenes, Fabian Knappik, Luka Bruns, Christian Schaffran, Lukas Misere sowie Christian Hausdorf im Angriff sowie Klaas-Marten Badenhop in der Deckung.

Bruns eröffnete den Torreigen nach drei Minuten und war auch nach 15 Minuten per Siebenmeter zum 8:3 erfolgreich. Schon da waren die Weichen deutlich auf Sieg gestellt. Beim Stand von 12:6 für den TuS Rotenburg (23.) nahm Bremervörde die erste Auszeit, die bis zum Halbzeitpfiff (15:10) aber nur eine kleine Verbesserung brachte.

Die meisten Treffer erzielten die Gäste durch Anspiele über den Kreis, ansonsten war die Abwehr des TuS Rotenburg mit einem sehr starken Yannick Kelm im Tor aber kaum gefordert. Das änderte sich auch nach dem Wechsel nicht. Sehr gut fügte sich ab der 45. Minute Denis Jäger im Tor ein, der gleich auf Anhieb einen Siebenmeter entschärfte und einige weitere starke Paraden zeigte. Im Angriff war Lukas Misere als Linksaußen aufgrund seiner Schnelligkeit und Wendigkeit nie zu stoppen und war mit insgesamt elf Toren Rotenburgs erfolgreichster Werfer. Am Ende gab es in der sehr fairen Partie einen überlegenen 30:21-Sieg des Neulings.

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