Niederlage zur Krönung

TuS Rotenburg feiert nach 25:29 Niederlage gegen TuRa Marienhafe ausgelassen

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Gute Miene zum schwachen Spiel: Zwar verloren die Handballer des TuS Rotenburg gegen TuRa Marienhafe mit 25:29, doch nach der ersten Heimniederlage der Saison war der Ärger schnell verflogen und die Meisterehrung stand an.

Rotenburg - Vielleicht ist die Luft raus. Vielleicht war es aber auch die Freude auf die Meisterehrung, die den Verbandsliga-Handballern so ein wenig die Konzentration raubte.

So gab es in eigener Halle gegen den Neunten TuRa Marienhafe, der mit nur zwei Auswechselspielern angereist war, ein 25:29 (17:17). Nach dem Abpfiff war den Rotenburgern die Niederlage aber schnell egal. Als Spielleiter Jens Schoof die Meisterkrönung vornahm, waren fast alle wieder bester Laune. Nur Coach Nils Muche meinte ins Mikrofon: „Gerade fällt es mir etwas schwer, mich zu freuen. Das Spiel war einfach nicht so gut.“

A-Jugendliche stehen für Verletzte auf dem Feld

Der Trainer bekam von Schoof lobende Worte. „Du bist der Vater des Erfolges“, meinte dieser und überreichte Kapitän Klaas-Marten Badenhop einen Wimpel zur Meisterschaft sowie einen „Nichtabstiegs-Ball“ für die kommende Saison. Danach bekam jeder Spieler, der zum Titelgewinn beigetragen hatte, ein Meistershirt von Handballboss Friedrich Behrens.

Da geriet das Spiel schon fast in den Hintergrund. Ohne die verletzten Daniel Jäger und Fabian Knappik, aber dafür mit den A-Jugendlichen Kilian Behrens und Michel Misere, hatte der Gastgeber einen schlechten Tag erwischt. Nach dem 1:0 durch Lukas Misere lief lange Zeit so gut wie nichts mehr zusammen.

Große Löcher in der Abwehr

Die Abwehr offenbarte große Löcher – und bekam dafür den einen oder anderen Anraunzer von Muche. Schnell führte der Gast angetrieben von dem sechsfachen Torschützen Keno Lücken mit 7:2 (7.) „Marienhafe hat das sehr gut gemacht. Wir waren nicht hundertprozentig bei der Sache. Gerade in der Anfangsphase haben wir in der Abwehr keine Einstellung gefunden“, urteilte Muche.

Dank des starken Rückhalts Denis Jäger glich Rotenburg aber in der 21. Minute durch Nils Rosemann zum 12:12 aus. Mit einem 17:17 wurden die Seiten gewechselt und die Chancen schienen groß, dass Rotenburg auch im vorletzten Heimspiel der Saison in eigener Halle ungeschlagen bleiben würde. Zumal sich Marienhafe mit der Roten Karte von Remmer Janssen schwächte (26.).

Spielleiter Jens Schoof (l.) übernahm die Meisterkrönung und gratuliert hier Kapitän Klaas-Marten Badenhop.

Der Gast erwischte aber erneut den besseren Start und erspielte sich durch ein Lücken-Tor einen 21:17-Vorsprung (36.). Es folgte die beste Phase von Rotenburg mit sechs Treffern in Folge und der 23:21-Führung durch Luka Bruns (45.). Davon ließ sich Marienhafe aber nicht verunsichern – im Gegenteil. In der Schlussphase zogen die Gäste nach dem 25:26-Anschlusstreffer von Lukas Misere endgültig auf 29:25 davon und holten sich den durchaus verdienten Sieg. Da machte es Marienhafe auch nichts mehr aus, dass die Partie für Keno Lücken nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe in der letzten Minute beendet war.

jho/vw

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