Rotenburger in Apeldoorn Fünfter

Weniger als ein Wimpernschlag trennt Jasper Schröder von EM-Bronze

Jasper Schröder im Portrait.
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Für Jasper Schröder verlief das Debüt bei internationalen Titelkämpfen durchaus erfolgreich.

Bei seinen ersten internationalen Titelkämpfen ist der Rotenburger Jasper Schröder bei der Bahn-EM in Apeldoorn auf Platz fünf vorgefahren.

Rotenburg – Es war nicht mal ein Wimpernschlag, der den Unterschied machte: Weniger als eine Zehntelsekunde, gerade einmal 0,077 Sekunden, fehlten dem Rotenburger Radrennfahrer Jasper Schröder am Donnerstag zum Einzug ins kleine Finale um Bronze bei den Bahn-Europameisterschaften der Junioren im holländischen Apeldoorn. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 55,133 Stundenkilometern rauschte der deutsche Nationalfahrer über die Bahn im Omnisport – das bedeutete über die 3 000 Meter in der Einerverfolgung am Ende Rang fünf nach 3:15,888 Minuten. Ein gelungenes Debüt bei internationalen Meisterschaften für den 16-Jährigen.

„Es war sehr knapp, aber ich bin sehr zufrieden mit der Zeit, weil es eine persönliche Bestleistung ist“, berichtete Jasper Schröder. „Und verglichen mit den Zeiten vor zwei Jahren wäre ich damit Dritter geworden.“ Im vierten Qualifikationslauf ging Schröder mit dem Italiener Alessandro Romele an den Start. Der Kontrahent konnte das Tempo des Rotenburgers

Mit dem Nationalteam auf Rang sechs

jedoch nicht mitgehen und benötigte rund zwei Sekunden mehr. Schröder hatte nach 2 000 Metern sogar die drittbeste Zeit vorzuweisen, vermochte diesen Platz aber nicht ganz zu verteidigen. Der Franzose Eddy Le Huitouze schnappte ihm das Ticket für das Rennen um Bronze im vorletzten Lauf auf den letzten Metern noch weg. „Die Leistungsdichte ist eben sehr groß“, bemerkte Schröder, dessen ein Jahr älterer Nationalmannschaftskollege Benjamin Boos die Fahrt ins Finale gelang.

Schröder und Boos hatten mit Ben Jochum und Luis Lührs tags zuvor in der Mannschaftsverfolgung über 4 000 Meter in 4:10,721 Minuten Rang sechs für den Bund Deutscher Radfahrer geholt. „Wir hatten uns erhofft, dass es mit dem Vierer besser läuft“, räumte Schröder ein.

Für drei Tage kehrt er nun nach Hause zurück, dann geht es Sonntag wieder ins Trainingslager nach Frankfurt/Oder und in der nächsten Woche zur Weltmeisterschaft nach Kairo. Vermutlich wird der Rotenburger, der zum neuen Schuljahr ans Elite-Sportinternat nach Hannover wechselt, auch dort in der Einer- und Vierer-Verfolgung starten.

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