Rotenburg bleibt zu Hause eine Macht – 33:25 gegen Mitaufsteiger Bohmte

Fresen springt nach Miseres Verletzung in die Bresche

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Garant für den Erfolg: Lukas Misere (am Ball) steuerte zum 33:25 über Bohmte 14 Tore bei, verletzte sich aber.

Rotenburg - So etwas nennt sich Heimstärke! Der TuS Rotenburg bleibt in der Handball-Verbandsliga Nordsee in eigener Halle ungeschlagen. Gegen Mitaufsteiger TV 01 Bohmte gab es einen souveränen 33:25 (15:12)-Erfolg. Damit liegt die Mannschaft von Trainer Nils Muche mit 9:5 Punkten weiterhin im oberen Tabellendrittel.

„Wir haben mannschaftlich sehr gut gespielt. Zur richtigen Zeit wurde Verantwortung übernommen. Leider hatten wir aber einige Fahrkarten zu viel“, resümierte Muche. Der Rotenburger Sieg wies allerdings einen Wermutstropfen auf, denn zehn Minuten vor dem Abpfiff schied der 14-fache Torschütze Lukas Misere, der inzwischen auf 76 Saisontreffer kommt, mit einer Sprunggelenkverletzung aus. „Das sah nicht gut aus. Wir werden sehen, ob Lukas bis zum nächsten Spiel fit ist“, meinte Co-Trainer Maik Hoops.

Rotenburg hatte bis auf den noch verletzten Daniel Jäger alle Mann an Bord. Im Tor stand in den ersten 50 Minuten Yannick Kelm, der mit vielen prächtigen Paraden der Garant dafür war, dass sein Team nie in Rückstand geriet. Er wurde in den letzten zehn Minuten von Denis Jäger abgelöst, der ebenfalls auf dem Posten war. Alexander Meyer wurde dieses Mal nur bei Siebenmetern eingesetzt.

Die Gastgeber waren in der gut besetzten Pestalozzi-Sporthalle sofort hellwach und gingen mit 4:0 in Führung. Danach gab es einige etwas fahrige Rotenburger Aktionen, sodass der TV 01 Bohmte auf 4:5 verkürzte. Um überhaupt nicht erst einen Schlendrian aufkommen zu lassen, nahm Nils Muche früh eine Auszeit, um sein Team wieder in die Spur zu bringen. Das gelang, denn bis zur Pause zog Rotenburg durch eine starke Abwehrleistung und mit der Unterstützung seiner Fans über ein 12:8 auf 15:12 davon.

Nach dem Wechsel hatten die Gastgeber erneut den besseren Start und bauten den Vorsprung durch zwei Tore in Folge auf 17:12 aus. Auch nach dieser Führung wurde nicht nachgelassen, sondern weiter ordentlich Gas gegeben, um frühzeitig alles klar zu machen. Das gelang mit blitzsauberen Toren hauptsächlich über die erste und zweite Welle, sodass nach knapp 50 Minuten beim Stande von 27:17 die Partie entschieden war.

In den letzten zehn Minuten gelang den Gästen noch eine Resultatsverbesserung, da bei Rotenburg etwas die Konzentration nachließ. Nicht aber bei Malte Fresen, der für den verletzten Lukas Misere in die Partie gekommen war und mit vier Treffern auf sich aufmerksam machte. Am Ende gab es mit 33:25 einen souveränen Rotenburger Sieg und einen Ausbau der Punktebilanz auf gute 9:5 Zähler.

jho

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