ARS-Vorsitzender fordert bei Mitgliederversammlung weitere Investitionen

Rolf Ludwig geht in seine letzte Amtszeit

Rolf Ludwig legt sein Amt im kommenden Jahr nieder.

Rotenburg – Während der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Rotenburger Sportvereine (ARS) herrschte Einigkeit allenthalben. Sowohl die Geschäftsführung als auch der Beirat wurden am Mittwochabend einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Der Vorsitzende Rolf Ludwig erklärte allerdings wie erwartet, dass er bei den Neuwahlen 2020 für den Posten nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Am Rande der Veranstaltung war zu erfahren, dass die aktuelle Schriftwartin Antje Sieburg-Weiler als Nachfolgerin Ludwigs von der gesamten ARS-Geschäftsführung favorisiert wird. Die endgültige Entscheidung darüber fällt aber erst im kommenden Jahr.

Dem Vorstandsvorschlag über die gerechte Verteilung der Haushaltsmittel in Höhe von rund 48 000 Euro stimmte die Versammlung zu. Der ARS-Etat ist damit jedoch nicht ausgereizt, denn aus Sondermitteln der Stadt Rotenburg (10 000 Euro), Sponsoring der Stadtwerke Rotenburg (5 500) und der Sparkassen-Stiftung (5 000)  sowie der Grete-Lange- und Rolf-Ludwig-Stiftung (jeweils 11 000) können Vereine der ARS zusätzlich finanzielle Unterstützung beantragen.

In seinem Rückblick bedauerte Ludwig den Austritt des JFV Rotenburg und des Rotenburger SV im Jahr 2017. „Nach meinen Informationen wird der JFV noch in diesem Jahr aufgelöst“, erklärte der ARS-Vorsitzende und machte deutlich, dass aufgrund des hohen Stellenwerts des Sports in der Kreisstadt in den kommenden Jahren Investitionen erforderlich seien. Damit schlug Ludwig den Bogen zum Thema Winterrasen, der anstelle des Grandplatzes auf der Sportanlage in der Ahe entstehen soll und den Ludwig als Privatmann und mithilfe seiner Stiftung zum größten Teil finanziert. Zumindest, wenn sich der Stadtrat in seiner gestrigen Sitzung dazu entschieden hat, die Schenkung Ludwigs anzunehmen (Der Beschluss lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor). „Wenn der Entscheid positiv ausfällt, wird das Geld von mir am Montag überwiesen“, kündigte Ludwig an. Bürgermeister Andreas Weber (SPD) sagte in seiner Rede, dass ein Kunstrasen in Rotenburg kein Thema mehr sei.

Zum Abschluss warb Bernd Krause (früher Sky-Walker) für eine hierzulande relativ neue Sportart. Er möchte Disc-Golf – eine Mischung aus Frisbee und Golf – in Rotenburg etablieren.  go

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