Lena Stegemann bei WM Zehnte

Rod Laver im Finale „zu brav“

Lena Stegemann sitzt auf Rod Laver und reitet im Sand.
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Im WM-Finale der fünfjährigen Dressurpferde landete Lena Stegemann mit Rod Laver am Ende auf Rang zehn in Verden.

Vorne ging es sehr eng zu im Finale der fünfjährigen Dressurpferde. Lena Stegemann musste sich indes mit Rang zehn zufrieden geben.

Verden/Bellen – In der Gut- Wettlkam-Arena in Verden ging der Sieg bei den Weltmeisterschaften der Jungen Dressurpferde im Finale der Fünfjährigen durch einen einzigartigen Ritt von Jeanna Hogberg mit Hesselhoej Down Town nach Dänemark. Die mit dem Hannoveraner Hengst Rod Laver qualifizierte Lena Stegemann, die für den Feldmannshof aus Bellen am Start war, landete am Ende auf Platz zehn.

Die 39-jährige Schwedin Jeanna Hogberg stellte für Dänemark den dänischen Warmblut-Hengst von Hesselhoej Donkey Boy in feinster Eleganz und Anmut vor, sodass die internationale Jury mit Elke Ebert (Deutschland), Thomas Lang (Österreich) und Isabelle Judet (Frankreich) sogar zweimal zur Höchstnote zehn griff. Für den Trab und die Perspektive wurde Hesselhoej Down Town mit der bestmöglichen Wertung ausgezeichnet. Das brachte eine Gesamtwertung von exakt 97 Prozent. In der Qualifikation hatte das Paar zunächst Platz vier belegt.

Besonders im Finale der Fünfjährigen war die deutsche Auswahl kopfstark vertreten. Allein acht der 15 Paarungen ritten für das Gastgeberland. Das beste Ergebnis erzielte Eva Möller, die sich mit Danciero (Dancier x MV Fuechtel Floriscount) und 96,6 Prozent die Silbermedaille sicherte. „Es war ein qualitativ sehr hochwertiges Finale, da ist es natürlich ein besonderes Privileg, gleich mit zwei Pferden vertreten zu sein. Ich fahre mit einem guten Gefühl nach Hause“, meinte Möller nach der Siegerehrung. Dritte wurde die niederländische Reiterin Kirsten Brouwer, die mit Stute Lightning Star auf eine Wertung von 92,8 Prozent kam. Möller wurde mit ihrem zweiten Pferd Global Player Vierte (92,6).

Lena Stegemann, die mit dem Hannoveraner Hengst Rod Laver den Feldmannshof von Esther Maruhn und Hans Richelshagen in Bellen bei Rotenburg vertrat, blieb mit 84,6 Prozent in der Gesamtwertung Platz zehn zusammen mit der Niederländerin Dinja van Liere auf Labarron. „Ja, so ist das! Das war gut und fehlerfrei, wurde aber nicht entsprechend von den Richtern honoriert. Unser Hengst hat mich aber beileibe nicht enttäuscht. Wir werden jetzt unverdrossen seine weitere Ausbildung fördern. Mal sehen, vielleicht ist im nächsten Jahr ja mehr drin!“, zog Maruhn ihr Fazit. Ähnlich sah es Richelshagen: „Mit dieser richterlichen Arbeit war ich nicht zufrieden, was Rod Laver betrifft, weil er mit Lena keinen gravierenden Fehler fabriziert hat – im Gegensatz zu Mitbewerbern, die sich in einem Hauptkriterium einer Dressurpferdeprüfung der Klasse L, wie dem Außengalopp, eine geringfügigere Notengebung hätten einfangen müssen, weil ihr Pferd im Galopp umsprang. Das ist fehlerhaft. Was ich lediglich selbstkritisch beurteile, ist, dass Rod Laver mehr Vorwärtsdrang, mehr Power, hätte zeigen dürfen. Insgesamt gesehen war die Runde, wenn man so will, einfach zu brav.“

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