Rippenbruch: Rotenburgs Defensivmann fällt länger aus / Morgen nach Jeddeloh

Klützke ist außer Gefecht

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RSV-Innenverteidiger Kevin Klützke (hier mit Physiotherapeutin Stephanie Schnürpel) hat sich im Spiel gegen den 1. FC Wunstorf die Rippe gebrochen und fällt längerfristig aus.

Rotenburg - Der zweitbeste Angriff empfängt den schlechtesten, oder anders formuliert: der Tabellenzweite den Tabellenvorletzten. Größer könnte der Unterschied kaum sein, wenn der SSV Jeddeloh morgen (16 Uhr) in der Fußball-Oberliga den Rotenburger SV zu Gast hat. „In der Klasse ist alles möglich. Jeder kann jeden schlagen. Es liegt an uns selbst“, zeigt sich RSV-Coach Jan Fitschen trotz des anstehenden David-gegen-Goliath-Duells nicht hoffnungslos, etwas Zählbares mitzunehmen.

Das Team aus dem Landkreis Ammerland hat bislang 25 Mal ins Schwarze getroffen, der Wümme-Club dagegen erst sechs Mal. Jeddelohs Stürmer Julian Bennert hat mit seinen sieben Saisontoren sogar schon häufiger getroffen als die komplette RSV-Mannschaft zusammen. Hinzu kommt, dass die Rotenburger bereits seit 556 Minuten ohne Torerfolg sind. „Natürlich sind wir gewillt, das zu ändern. Wir hatten in den vergangenen Wochen aber leider nicht das nötige Glück. Wenn wir erstmal wieder ein Ding über die Linie gedrückt haben, sieht die Welt schon wieder ganz anders aus“, glaubt Fitschen.

Die Vorzeichen sehen jedoch alles andere als gut aus. Während der Coach schon seit Wochen auf den verletzten Tobias Kirschke verzichten muss, gesellen sich nun auch noch der ungemein wichtige Innenverteidiger Kevin Klützke (Rippenbruch) und Sechser Ferhat Kadah (verdrehtes Knie) hinzu. Beide hatten sich ihre Blessuren gegen den 1. FC Wunstorf zugezogen. „Unser Kader ist zwar groß genug, aber wir haben viele junge Spieler, die jetzt gefordert sind. Das ist nicht sonderlich förderlich. Anders geht es aber nicht“, so Fitschen. Und er ergänzt: „Die Leidenschaft und der Wille sind vorhanden. Wenn wir als Team funktionieren, sind wir ein unangenehmer Gegner. Natürlich wollen wir etwas mitnehmen.“ Die Bedingung dafür: Die torlose Serie muss gestoppt werden, „denn ohne Treffer können wir nicht gewinnen“.

ml

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