Einziger Abgang: Banehr

Vernimb trainiert künftig Kreisliga-Absteiger TuS Westerholz

Hans-Dieter Vernimb übernimmt beim TuS Westerholz. - Foto: ml
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Hans-Dieter Vernimb übernimmt beim TuS Westerholz.

Westerholz - Von Vincent Wuttke. Eigentlich hatte Hans-Dieter Vernimb nicht mehr vor, auf die Trainerbank zurückzukehren. Nun tut er es doch – Manfred Riepshoff sei Dank.

Der Vereinsvorsitzende des TuS Westerholz ließ beim Werben um den erfahrenen Fußball-Coach nicht nach und überzeugte Vernimb nun, den Kreisliga-Absteiger zu übernehmen. „Manfred war sehr hartnäckig und hat mir ein schlüssiges Konzept vorgetragen“, berichtet Vernimb.

Matthias Klindworth hatte die Mannschaft im Endspurt der vergangenen Saison durchaus erfolgreich betreut, nach dem Abstieg aber seinen Abschied verkündet. Pünktlich zum Auftakt der Vorbereitungen zur ersten Saison in der 1. Kreisklasse Süd seit neun Jahren, ist der neue Mann an der Seitenlinie gefunden. Bei einem Treffen von Riepshoff, Vernimb und Fußball-Boss Mark Wulfmeyer am Mittwochabend erzielte das Trio eine Einigung. 

Nun wartet auf den 67-jährigen Neu-Trainer viel Arbeit. Immerhin soll es bereits am Mittwoch mit dem Training losgehen. Bis auf die Teilnahme am Vorbereitungsturnier in Hetzwege sind noch keine Testspiele geplant. „Das gilt es nun, zu ändern“, erklärt Vernimb.

„Der Juli wird hart“, kündigt Vernimb an

Er plant drei Trainingseinheiten und eine Partie oder zwei Übungen und zwei Begegnungen pro Woche. „Der Juli wird auf jeden Fall hart“, kündigt das Trainer-Urgestein an. Jedoch brauchen seine Akteure die Laufschuhe eher selten. Vernimb setzt auf Konditionsübungen mit Ball. „Wir sind Fußballer und keine Leichtathleten“, sagt er.

Der Scheeßeler trainierte bereits den SV Hamersen, den SV RW Scheeßel, die JSG Fintau und zuletzt den SV Ippensen. Vor der Spielzeit 2016/2017 beendete der gebürtige Lübecker dort jedoch sein Engagement und pausierte seitdem. Nun steigt er wieder ins Geschäft ein. 

„Und das auch, weil ich zehn Jahre lang in Westerholz gewohnt habe“, erklärt der Fan des Jakobswegs. „Er ist kein Unbekannter und kennt sich im Kreis ganz gut aus“, urteilt Wulfmeyer über den Inhaber der B-Lizenz.

Sorgen um den Kader sind unbegründet

Der neue Übungsleiter will den Absteiger in der neuen Spielklasse schnell wieder aufrichten. Das obere Drittel wird angepeilt. „Die Mannschaft braucht Stabilität und Selbstvertrauen. Es liegt nun an mir, dass sie diese beiden Dinge schnell wiederfindet“, spricht Vernimb aber nicht von dem direkten Wiederaufstieg. 

Er verweist auf die starke Konkurrenz und hat den TV Hassendorf, FC Walsede, Veeser FC, und die SG Hamersen/Sittensen als Aufstiegs-Favoriten auf dem Zettel.

Immerhin braucht sich Vernimb keine große Sorgen um den Kader zu machen. Björn Banehr (wechselt zum Rotenburger SV) ist der einzige Abgang des TuS Westerholz. Neuzugänge gibt es bisher – trotz der zuletzt argen Personalengpässe – aber auch nicht. „Es wird sehr schwer, nun noch Spieler zu holen“, glaubt Vernimb.

Übrigens hält die neue Aufgabe auch den neuen Trainer fit. Er plant, mit dem Rad zum Training zu kommen. „Ich habe ja auch ein Rentnerfahrrad mit Motor. Da ist es nicht so schwer“, scherzt Vernimb.

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