Bezirksligist verliert beide Innenverteidiger

Reuter erlöst Visselhövede beim 1:1 gegen Fischerhude spät

Thies Lünzmann läuft auf dem Sportplatz und spielt den Ball mit dem rechten Fuß.
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Thies Lünzmann strahlte in der Defensive der Visselhöveder eine absolute Ruhe aus und gewann bis zu seiner Verletzung nahezu jeden Zweikampf.

Schon wieder ein Last-Minute-Treffer des VfL Visselhövede, schon wieder ein Unentschieden. Zufrieden war Coach Thomas Heidler aber dennoch nicht.

Visselhövede – Etwas verdutzt war das Trainer-Team des Fußball-Bezirksligisten VfL Visselhövede, als der Schiedsrichterassistent Henrik Specht (SV Scharnebeck) sie zunächst freundlich darauf hinwies, dass nur Chef Thomas Heidler in der Coachingzone stehen dürfe und seine Assistenten Tobias Laatsch sowie Elias Jokusch sich auf die Bank setzen müssten – gleiches galt auch für die Gäste des TSV Fischerhude-Quelkhorn. Da sich beide Seiten zunächst weigerten, schritt Specht noch einmal ein. Letztlich war der Kompromiss: Laatsch auf die Bank, Jokusch und Heidler durften stehen bleiben. Ersterer meinte daher nach dem Spiel, das 1:1 (0:1) endete: „Ich finde, die sollten sich mehr aufs Spiel konzentrieren und nicht so sehr auf die Sachen am Rand.“

Mit einem Sieg hätten die Heidekicker, die mit Patrick Peter für den gelb-gesperrten Kai Jager im defensiven Mittelfeld begannen, bis auf drei Punkte an die Plätze für die Aufstiegsrunde heranrücken können. Doch aufgrund des Unentschiedens gegen Fischerhude sind es nun weiterhin sechs.

Bitter außerdem: Mit Oliver Dittmer und Thies Lünzmann fielen während der Partie gleich beide Innenverteidiger aus. Laut Laatsch plagten Dittmer „Oberschenkel- und Leistenprobleme“. Yunes Parvizi ersetzte ihn daher bereits in der 25. Minute. Lünzmann musste von Teamkollege Jan Garbers vom Feld begleitet werden (60.). Er hatte den Ball nach einer Abwehraktion von Keeper Max Kregel ins Gesicht bekommen und „konnte am Anfang nichts mehr auf dem linken Auge sehen“, berichtete der Innenverteidiger der Visselhöveder. „Er hatte zudem Probleme mit dem Kreislauf“, fügte Heidler an.

Auch auf der gegenüberliegenden Seite machte das Verletzungspech keinen Halt. Nach einem Abschlag warf sich Gäste-Torwart Fabian Meyer mit Schmerzen im Oberschenkel auf den Boden. Robert Wiejack ersetzte ihn (85.).

Dieser Szene war eine von vielen Großchancen von Daniel Reuter vorausgegangen. Der Rechtsaußen der Gastgeber vergab abermals per Kopf, nachdem er bereits per Schuss (64.) und nach einer Flanke von Finn Vollmer wieder per Kopf am stark reagierenden Meyer gescheitert war (76.). „Wir haben mal wieder die Chancen nicht gemacht. Das war der Knackpunkt“, wusste auch Heidler, der wie schon vergangene Woche gegen die TuSG Ritterhude (2:2) erst in der Nachspielzeit erlöst wurde. Nach einer Peter-Ecke behielt Reuter im Getümmel den Überblick und kam so doch noch zu seinem Treffer (90.+4).

Bis dahin hatten die Gäste aus ihren wenigen Möglichkeiten eine genutzt und deshalb seit der 30. Minute geführt. Mit einem verdeckten Schuss aus 20 Metern netzte Stürmer Jan Schröder. Laatsch, zu dem Zeitpunkt hinter dem Tor stehend, meinte dazu: „Mit Glück sieht Max den noch und kommt ran.“ Heidler nahm seinen Keeper ebenfalls in Schutz: „Der Schuss war einfach gut. Wir hätten ihn vorher schon verhindern müssen.“ Am Ende habe sein Team mehr Spielanteile besessen, mehr als ein Punkt sei auch deshalb durchaus drin gewesen.

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