1:0 – Sottrum siegt gegen Unterstedt / „Vissel“ verliert gegen Schneverdingen

Reiter rettet den Turniersieg

Hart umkämpftes Duell: Im Spiel um Platz drei fehlte dem VfL Visselhövede oft der Zugang zum Spiel – wie in dieser Szene als Yunes Parvizi (hinten) und Endrit Hasanaj (vorne) erfolglos versuchen, an den Ball zu kommen.
+
Hart umkämpftes Duell: Im Spiel um Platz drei fehlte dem VfL Visselhövede oft der Zugang zum Spiel – wie in dieser Szene als Yunes Parvizi (hinten) und Endrit Hasanaj (vorne) erfolglos versuchen, an den Ball zu kommen.

Unterstedt – Während sich am Donnerstagabend auf dem Sportplatz der SG Unterstedt der Autan-Geruch souverän gegen das Aroma eines beliebten Hopfengetränkes durchsetzte, gestalteten sich die beiden Spiele im Rahmen des Sommerkicks deutlich spannender. Das Duell um den Turniersieg konnte der Bezirksligist TV Sottrum mit 1:0 (0:0) gegen die klassentieferen Gastgeber der SG Unterstedt für sich entscheiden. Nach zuvor zwei deutlichen Niederlagen ist dem TV Jahn Schneverdingen II im Spiel um Platz drei die Überraschung geglückt: Die Gäste aus dem Heidekreis feierten ein 2:1 (1:1) über den VfL Visselhövede. Nach drei Spieltagen ist der Sommerkick damit beendet. Das Turnier hatte Hannes Kettenburg auf die Beine gestellt und Rolf Ludwig finanziell ermöglicht.

SG Unterstedt - TV Sottrum 0:1 (0:0). Bereits in den ersten Minuten der Partie zeigte sich , dass beide Mannschaften in den vergangenen Turniertagen Körner gelassen haben. Auf beiden Seiten häuften sich technische Fehler und Missverständnisse. Während die Sottrumer diese mit Biss und Spielhärte wettmachten, bekamen die Unterstedter wenig Zugriff auf die Partie.

Daher ist es wenig verwunderlich, dass ein individueller Patzer, ein Ballverlust von Leon Linke im Mittelfeld, zum einzigen Tor des Spiels führte. Sinan Reiter nutzte den Fehler für sich, ließ im Strafraum Theo Kettenburg sowie Simon Willenbrock aussteigen und netzte ein (38.). „Ich bin noch am rätseln. Eine solche Leistung kann ich mir nicht erklären“, formulierte es Fabian Knappik, Coach der SG Unterstedt, deutlich. Sein Team sei in vielen Belangen unterlegen gewesen – auch weil die Elf von Sottrums Dariusz Sztorc ihre Sache souverän gemacht hat. „Die Spielweise hat mir gut gefallen. Wir müssen jetzt nur noch unsere Chancen nutzen“, forderte der Trainer. VfL Visselhövede – TV Jahn Schneverdingen 1:2 (1:1). Ein Spiel zum Vergessen für den Bezirksliga-Aufsteiger aus Visselhövede – „ein wirklich enttäuschender Auftritt von uns“, fasste Coach Thomas Heidler zusammen. Über die volle Spielzeit von 60 Minuten schafften es seine Mannen nur vereinzelt, Akzente zu setzen. Nur Björn Penzhorn überzeugte vollends.

Dabei hätte „Vissel“ nach einer starken Anfangsphase sogar in Führung gehen können. Ein gut geschossener Freistoß von Marcel Fischer landete aber nur am Pfosten (14.). Wenige Augenblicke später machte Schneverdingens Max Tödter kurzen Prozess und traf zum 1:0 aus Sicht der Heidekreis-Elf (18.). Zwar konnte Jan-Hendrik Warncke die Führung noch vor der Halbzeit egalisieren (25.), das 2:1 von Cihan Katuk gab dem Bezirkligisten aber den Rest (39.). So blieb letztlich für bemühte Visselhöveder nur Rang vier des Sommerkicks übrig. „Wir haben noch viel zu tun“, kommentierte Heidler. Aber: „Wir haben auch noch viel Zeit.“

Von Lea Oetjen

Hitzige Aktion am Rande: Dominik Reuter droht nach einem harmlosen Foul von Unterstedts Hannes Kettenburg (am Boden) die Kontrolle zu verlieren, fängt sich aber wieder und verlässt den Ort des Geschehens mit Kopfschütteln. Sottrums Keeper Lenni Reiter schlichtet.
Natürlich hat Turniersponsor Rolf Ludwig für die Kapitäne des TV Sottrum, Eike Buckenberger (l.), und der SG Unterstedt, Theo Kettenburg (r.), auch Preise dabei.
Der Frust ist Visselhövedes Marcel Fischer anzusehen.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Was bei einem Kaiserschnitt auf Frauen zukommt

Was bei einem Kaiserschnitt auf Frauen zukommt

Meistgelesene Artikel

Tarik Burina: „Es wäre natürlich absoluter Wahnsinn“

Tarik Burina: „Es wäre natürlich absoluter Wahnsinn“

Tarik Burina: „Es wäre natürlich absoluter Wahnsinn“
Kreisligist TV Stemmen schlägt RW Scheeßel im Test gleich mit 7:2

Kreisligist TV Stemmen schlägt RW Scheeßel im Test gleich mit 7:2

Kreisligist TV Stemmen schlägt RW Scheeßel im Test gleich mit 7:2
Vor dem Pokal: RSV hofft auf Hakansson

Vor dem Pokal: RSV hofft auf Hakansson

Vor dem Pokal: RSV hofft auf Hakansson
Mara Wegener ist zurück auf der Bahn und greift jetzt als Trainerin an

Mara Wegener ist zurück auf der Bahn und greift jetzt als Trainerin an

Mara Wegener ist zurück auf der Bahn und greift jetzt als Trainerin an

Kommentare