RSV reist zum Schlusslicht Göttingen

Fitschen: „Verlieren verboten“

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Der eine kommt, der andere fällt längerfristig aus: Während Kapitän Tim Ebersbach (l.) nach seiner Sperre wieder spielberechtigt ist, muss Jelle Röben wegen einer Knieverletzung pausieren.

Rotenburg - „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Der Text der Kölner Band „Die Höhner“ könnte treffender nicht sein. Fußball-Oberligist Rotenburger SV reist am Sonntag (14 Uhr) schließlich zum Tabellenletzten 1. SC Göttingen 05. „Verlieren verboten, wir müssen dort unbedingt punkten“, weiß auch Coach Jan Fitschen um die brenzlige Lage seines Wümme-Clubs, der nur zwei Zähler und einen Rang vor den Südniedersachsen liegt. Fans können übrigens kostenlos im Bus mitfahren. Abfahrt ist um 9.30 Uhr am Ahe-Stadion.

„Wenn nicht hier, sag mir wo und wann“ – so lautet die zweite Zeile des Refrains. Doch zu einem Selbstläufer wird die Aufgabe für den RSV nicht, schließlich haben die Göttinger vor zwei Wochen Coach Najeh Braham entlassen. Seitdem Nachfolger Martin Wagenknecht an der Linie steht, gab es zwar zwei weitere Niederlagen, doch beide Partien waren knapp. „Göttingen hat den Gegnern alles abverlangt und sich nicht als Fischfutter präsentiert. Wir sind nicht in der Situation, eine Mannschaft unterschätzen zu dürfen“, erklärt Fitschen.

„Wenn nicht wir, wer sonst“ – fragen die „Höhner“ in ihrem Lied weiter. Das „Wir“ beim RSV ist jedoch weiterhin dezimiert. Zwar ist der gesperrte Tim Ebersbach wieder spielberechtigt, dafür hat sich Jelle Röben mit einer Meniskusquetschung und einem Kreuzbandanriss vorerst verabschiedet. „In unserer Lage daher von einem Pflichtsieg zu sprechen, ist der falsche Ansatz“, so Fitschen, der den „Höhnern“ aber mit Zeile vier sicher Recht gibt: „Es wird Zeit, komm’ wir nehmen das Glück in die Hand“.

ml

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