Reitturnier in Visselhövede

Rehbock fegt durch den Heideklassiker, Marquard landet auf Rang fünf

Sabrina Rehbock auf Feuertanz.
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Sabrina Rehbock und Feuertanz meisterten den Heideklassiker am besten. Hier befindet sich das Duo im Absprung vom sogenannten „Billard“, einem kleinen Wall, der zuerst hinaufgeritten und dann über den „Tiefsprung“ verlassen wird.

Der Sieg beim Heideklassiker ging in den Kreis Verden, doch auch die Reiterinnen des gastgebenden RFV Visselhövede schnitten ausgesprochen gut ab.

Visselhövede – Der „berüchtigte“ Heideklassiker bildete den Abschluss des zweitägigen Reitturniers, das der RFV Visselhövede auf seiner Anlage veranstaltete. Am besten kamen dabei Sabrina Rehbock vom RV Aller-Weser und ihr Feuertanz über die spektakulären Geländesprünge dieser Springprüfung der Klasse A**. Fehlerlos und mit einer Zeit von 28,52 Sekunden fegten sie auch im Stechen über den Parcours und siegten vor Sabrina Siemsglüß (RV Sachsenreiter Groß Eilstorf) auf Emily Erdbeer. Lokalmatadorin Fe Marquard vom ausrichtenden Verein gelang auf der Hannoveraner Stute Malibu Spezial als Fünfte mit einem Abwurf in 29,10 Sekunden die beste Platzierung für die Reiter aus dem Altkreis.

Fe Marquard erlebte ein erfolgreiches Wochenende. Die Reiterin des RFV Visselhövede springt hier mit Malibu Spezial über den Trakehner Graben und wird Fünfte.

„Ich bin zum allerersten Mal in Visselhövede gestartet und habe nicht damit gerechnet, dass es sofort mit einem Sieg klappt. Obwohl Feuertanz Geländehindernisse kennt, war es für uns das erste Turnier dieser Art“, erzählte Sabrina Rehbock, die nach dem Siegesritt auch auf die kompetente Durchführung des Turniers trotz der Coronabeschränkungen lobend hinwies. Neben Fe Marquard platzierte sich mit Katharina Seroka vom RV Kirchwalsede eine weitere Starterin aus dem Kreis unter den Top Ten – auf Nena Love wurde sie mit vier Strafpunkten (31,86 Sekunden) Siebte.

„Wir hatten sehr großes Glück mit dem Wetter sowie ein tolles Richter- und Parcoursteam. Die Aktiven haben sich auch an die Hygienevorschriften gehalten. Insgesamt war das Wochenende trotz aller Umstände also sehr zufriedenstellend – und es kam auch ein kleines bisschen Turnierflair auf“, berichtet die stellvertretende Vorsitzende Andrea Stöckmann-Scholz.

Insgesamt war das Wochenende trotz aller Umstände sehr zufriedenstellend – und es kam auch ein kleines bisschen Turnierflair auf.

Andrea Stöckmann-Scholz

Highlight des ersten Tages war auf dem Springplatz die Springprüfung der Klasse M*. Diese gewann Carsten Schirmacher (RV Rehagen-Hamburg) auf Liquer o.k. – Anik Zeller vom RV Sottrum wurde hier auf Galathea Vierte. Sie erreichte zwar die zweitschnellste Zeit, hatte aber einen Abwurf zu verzeichnen. Platz sechs ging an Torben Beck (RFSG Visselhövede) auf Beatriz (4/73,36).

In der Springpferdeprüfung der Klasse A** konnte sich die Visselhövederin Fe Marquard mit Lillet Spezial noch Platz vier schnappen. Die Reiterin des RFV Visselhövede erreichte mit der jungen Oldenburger Stute eine 7,60. Für Fe Marquard lief es beim Heimturnier ohnehin gut. In der ersten Abteilung der Springprüfung mit steigenden Anforderungen der Klasse A* holte sie sich mit Malibu Spezial Platz zwei. Mit einer Zeit von 43,15 Sekunden war das Duo rund zwei Sekunden langsamer als die Siegerin Letty-Lelia Wallbaum (RV Zeven) auf It´s Wilma. Jana Blanke vom RFV Visselhövede erreichte mit Donna Caramella Platz drei. Vierte wurde Antonia Röhrs vom RV Sottrum. In der zweiten Abteilung gab es durch Korina Meyer sogar einen Heimsieg. Mit Gracia Patricia siegte sie mit einer Zeit von 45,46 Sekunden und war damit rund eine Sekunde schneller als die Zweitplatzierte Lisa Warneke (Bremer RC/Camero).

Katharina Seroka (RV Kirchwalsede) wurde auf Nena Love Siebte.

Bernd Rubarth vom RV Sottrum landete in einer Springpferdeprüfung der Klasse L mit Calippo und der Wertung von 7,60 auf Rang zwei. In der zweiten Abteilung der Punktespringprüfung der Klasse A* gab es tags darauf einen dreifachen Heimsieg für den RFV Visselhövede. Es siegten Jana Blanke und Donna Caramella vor Korina Meyer auf Gracia Patricia und Sabrina Heldt auf Forged in Fire.

Auf dem Dressurplatz belegte Bele Johanna Stöckmann vom RFV Visselhövede mit Noel in der zweiten Gruppe einer Dressurprüfung der Klasse L** den dritten Platz. Die Dressurprüfung der Klasse A* wurde ebenfalls in zwei Abteilungen gewertet. Dabei gelang Sophie Höper (RV Kirchwalsede) mit Dancing Sun ein dritter Rang. Im Dressurhighlight, einer Prüfung der Klasse M*, siegte hingegen Fenna Marie Stöckmann vom Gastgeber. Sie erreichte mit Shirin’s Flying Magic eine Wertnote von 7,40 und lag damit vor Verena Walnsch (RFV Wechold-Martfeld) auf Faxe (7,2).

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