SV Lauenbrück unterliegt Bremer TV mit 1:5 – Spitzenspieler kurz vorm Coup gegen britischen Profi

Der Regen stoppt Hameisters Lauf

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Alexander Hameister im Vorwärtsgang: Als es noch trocken war, entschied der Lauenbrücker den zweiten Satz für sich – dann kam der Regen und die verhängnisvolle Pause. ·

Kreis-Rotenburg - Von Matthias FreeseLAUENBRÜCK · Als Alexander Hameister drauf und dran war, den Coup zu schaffen, da durfte sein Widersacher, der britische Tennis-Profi Scott Whitbread, ins Trockene flüchten. Die gut einstündige Regenpause auf der von Pfützen übersäten Anlage des SV Lauenbrück half mehr dem Spitzenspieler des Bremer TV von 1896 als der Nummer eins der Gastgeber. So unterlag am Ende nicht nur Hameister, sondern auch sein Landesliga-Aufsteiger – und zwar mit 1:5.

Für Hameister war es die erste Einzelniederlage der Saison – und mit 3:6, 6:3, 4:6 eine ärgerliche obendrein. Im zweiten Satz hatte der Lauenbrücker sein Spiel erfolgreich umgestellt und dabei auch einen entscheidenden Tipp seines Bruders Nico – vor einigen Jahren selbst noch für die „Wilden Bullen“ am Netz – beherzigt. „Ich habe ihm gesagt, dass er aus der Linie rausgehen muss, weil Whitbread sein System hat“, klärte er in der Zwangspause auf. Zudem wirkte der Brite gegen den drahtigen „Wühler“ zunehmend kraftloser und produzierte einige „Unforced Errors“. Das letzte Spiel zum Satzgewinn schenkte er sogar weg. Doch genau dann kam das Unwetter – und der Weltranglistenspieler einigermaßen erholt im dritten Satz zurück. „Die Unterbrechung kam zum ungünstigen Zeitpunkt“, wusste auch Lauenbrücks Kapitän Jan Nottorf. Im dritten Durchgang besaß Hameister beim Stand von 4:4 und Aufschlag des Briten zwar noch zwei Breakbälle – vergab sie jedoch und verlor sein folgendes Aufschlagspiel.

Alle anderen Einzel waren bereits zuvor über die Bühne gegangen und schnell zugunsten der Bremer entschieden gewesen. Jörg Berger besaß an Position drei nicht den Hauch einer Chance gegen Ahmad Hamijou (0:6, 0:6), Philipp Barautzki kassierte ein 3:6, 2:6 gegen Jannik Schepers, das ihn nicht überraschte. Als Nummer vier blieb Routinier Mark Peters im Trend gegen Kevin Cole – 3:6, 0:6. „Es war trotzdem knapp, ich habe es nur nicht so durchblicken lassen“, kommentierte er seine Niederlage mit Humor.

Peters lässt es

„nicht durchblicken“

   Immerhin gelang dem Liga-Neuling noch der Ehrenpunkt – und das ziemlich deutlich. Hameister und Peters setzten sich als zweites Doppel gleich mit 6:0, 6:1 gegen Cole und Volker Trometer durch. Barautzki und Berger waren indes gegen Whitbread und Schepers erwartungsgemäß chancenlos – 1:6, 1:6.

Die Lauenbrücker gehen damit nach drei Spielen sieglos in die fast zweimonatige Sommerpause und müssen am 11. August gegen das punktgleiche Schlusslicht TV Süd Bremen unbedingt gewinnen, um weiter im Rennen um den Klassenerhalt zu bleiben.

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