Leichtathletik-Team zum vierten Mal in Folge Landessieger / Gegen Eliteschule durchgesetzt / Plötz sehr stolz

Ratsgymnasium ist „Stammgast“ in Berlin

Die Mannschaft des Ratsgymnasiums schnitt beim Bundesfinale erfolgreich ab. ·
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Die Mannschaft des Ratsgymnasiums schnitt beim Bundesfinale erfolgreich ab. ·

Start-Nr. 19: Rotenburg - „Was die Mädchen im vergangenen Jahr wieder geleistet haben, ist schon einmalig“, sagt der Trainer und Sportlehrer des Ratsgymnasiums Rotenburg, Michael Plötz, nicht ohne Stolz.

Beim Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ ist das weibliche Leichtathletik-Team in den Disziplinen 100 Meter, Weitsprung, Hochsprung, Speerwerfen, Kugelstoßen, 800 Meter sowie 4 x 100-Meter-Staffel in Niedersachsen seit vier Jahren ungeschlagen und damit so etwas wie ein „Stammgast“ beim Bundesfinale in Berlin.

Ein wichtiger Faktor dieser einmaligen Erfolge ist die enge Kooperation mit dem TuS Rotenburg, denn die Mehrzahl der Athletinnen trainiert dort bis zu vier Mal in der Woche unter der fachkundigen Anleitung von Claus Dierks und Michael Plötz. „Nur mit Sportunterricht oder einer AG wären solche Erfolge unmöglich“, erklärt Plötz.

Seit mehreren Jahren bereiten sich die Jugendlichen während eines Trainingslagers in den Osterferien optimal auf die Wettkämpfe auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene vor. Trotzdem kam der Erfolg im Landesfinale 2012 sehr überraschend, denn dort wartete neben den Teams aus Braunschweig und Norden auch die Humboldtschule aus Hannover, eine sogenannte Eliteschule, die auch Kooperationspartner des dortigen Olympiastützpunktes ist. „Obwohl die Hannoveranerinnen mit fünf Bundeskaderathletinnen besetzt waren, sind meine Mädchen an dem Tag über sich hinausgewachsen und haben den Gegner förmlich niedergekämpft“, zeigt sich Plötz auch immer noch begeistert über diesen Erfolg. „Am Ende hatten wir mit 7 405 Punkten genau einen Zähler mehr als der Gegner und damit mit dem knappsten aller Ergebnisse gewonnen. Als das Ticket nach Berlin gelöst war, spielten sich unglaubliche Jubelszenen auf dem Rasen ab“, erinnert sich der Pädagoge.

Beim Bundesfinale ist es dem Team dann noch einmal gelungen, sich um 200 Punkte zu steigern. Mit dieser Leistung wurde das Ratsgymansium mit dem guten zehnten Platz belohnt. „In Berlin kommen unsere Gegner überwiegend von Sportgymnasien, die natürlich andere Rahmenbedingungen haben“, so Plötz. · som

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