Pokal-Niederlage gegen MTV Hesedorf

Rathjes Lupfer-Tor wertlos

Guido Bohatsch schießt. Hesedorfer Spieler blockt den Ball mit seinem ausgefahrenen Bein. Andere Spieler stehen daneben.
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Guido Bohatsch (3.v.l.) schließt ab. Doch der Schuss des Stürmers der SG Westerholz/Hetzwege wird geblockt.

Nach 283 Tagen fand das erste Pflichtspiel im Fußball-Kreis wieder statt. Im Pokal traf Kreisligist SG Westerholz/Hetzwege auf den MTV Hesedorf.

Hetzwege – Aufklärung war nötig: Als 77 Minuten gespielt waren, sprach Jendrik Hädecke seinen Gegenspieler Richard Kubisch an. Der konnte helfen: „Direkt Elfmeterschießen – wäre es ...“, bemerkte der Flügelspieler des MTV Hesedorf. Doch dazu kam es nicht. Trotz drückender Überlegenheit kassierten die Kreisliga-Fußballer der SG Westerholz/Hetzwege in der ersten Runde des Kreispokals auf eigener Anlage gegen den Klassenkonkurrenten noch das späte Gegentor zur 2:3 (1:2)-Niederlage.

„In der zweiten Halbzeit waren wir dominierend, aber wenn du die Chancen nicht machst und dir hinten einen dicken Fehler erlaubst, dann ist es eben so“, kommentierte der Westerholzer Trainer Ralf Milbrandt die Niederlage im ersten Pflichtspiel des Fußball-Kreises seit 283 Tagen. Allerdings begann es schon ziemlich mies für die in Hetzwege spielenden Gastgeber. Erst war bereits nach zwei Minuten die Luft aus dem Ball, dann gelang Matheo Schulz mit dem neuen Spielgerät in Folge eines Freistoßes völlig freistehend die Führung für die Gäste (3.). „So ein billiges Ding“, ärgerte sich Milbrandt.

Erneut eine Standardsituation brachte die Blau-Weißen weiter in Rückstand – nach einer Ecke traf Kristian Reitmann per Kopf (25.). Damit war das Spiel völlig auf den Kopf gestellt, denn eigentlich waren die Westerholzer das bestimmende Team. Es dauerte allerdings bis zur 44. Minute, ehe Hans Wahlers das auch erfolgreich demonstrierte. Ein Flankenlauf von Marten Berndt drückte er über die Linie.

Das sieht schmerzhaft aus: Jendrick Hädecke (am Ball) bekommt einen Schlag ab. Für den Kicker von der SG Westerholz/Hetzwege ging es anschließend allerdings weiter.

In der zweiten Hälfte spielten eigentlich nur noch die Hausherren. Der für den verletzten Jan-Philipp Thom eingewechselte Nils Rathje brachte spürbar Belebung ins Angriffsspiel und lupfte nach Vorarbeit des emsigen Guido Bohatsch sehenswert zum 2:2 ins Tor (65.). Es schien nur eine Frage der Zeit, wann der Milbrandt-Elf der Siegtreffer gelang. Chancen dafür waren jedenfalls reichlich vorhanden. Und auch die Rote Karte, die sich Hesedorfs Tobias Klein nach einer „Catcheinlage“ gegen Hans Wahlers einhandelte, sprach eher für einen Erfolg der Gastgeber.

Doch es kam anders. In der 85. Minute ging Kubisch im Westerholzer Strafraum nach einem Duell mit dem eingewechselten Thomas Baden zu Boden. Schiedsrichter Thore Urban (TV Sottrum) zögerte nicht und zeigte auf den Punkt. Reitmann ließ sich die Chance nicht entgehen und erzielte Hesedorfs Siegtor. „Das macht er clever“, wollte der Westerholzer Keeper Torben Dittmer gar nicht groß herumlamieren und ergänzte: „Wir haben doch selbst Schuld bei unseren Chancen.“

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