Blitzstart und starke Defense bringen Hurricanes 55:49 gegen Stade II

Rathjen schaukelt Sieg nach Hause

Lang gemacht: Rückkehrer Magnus Kirschstein (rechts) breitet die Arme aus, um an den Ball zu gelangen.
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Lang gemacht: Rückkehrer Magnus Kirschstein (rechts) breitet die Arme aus, um an den Ball zu gelangen.

Scheeßel – Das erste Viertel war ein Fest der BG ‘89 Hurricanes! Eine beeindruckende Vorstellung, die nicht annähend daran denken ließ, dass es zum Schluss noch einmal so knapp werden sollte. „Wir haben als Mannschaft hervorragend verteidigt. Das hat uns den Lauf am Anfang beschert und am Ende auch das Spiel gerettet“, resümierte Coach Sebastian Roy nach dem 55:49 (35:18)-Heimsieg seiner Oberliga-Basketballer gegen den VfL Stade II.

Als Rückkehrer Magnus Kirschstein in der achten Minute mit seinem ersten Dreier das 21:1 markierte und mit dem hochgestreckten Arm das Zeichen für den erfolgreichen Distanzwurf zeigte, bahnte sich für die Gäste aus dem Nachbarkreis ein Debakel in der Scheeßeler Halle an. Die Hurricanes hatten sich in dieser Phase auch durch die Umstellung auf die Zonenverteidigung bei den Gästen zunächst nicht aus ihrem Rhythmus bringen lassen – bis zu Kirschsteins zweitem Dreier zum 25:5 (11.) hielt der Lauf an. Dann aber kam Stades Reserve zunehmend besser ins Spiel und bereitete den Hurricanes Probleme beim Scoren. Die Pausenführung von 35:18 – immer noch komfortabel.

„Aber man hat schon gemerkt, dass es noch an der Abstimmung in der Offense fehlt, da fehlt uns einfach die Spielpraxis, das kann man auch mit Training nicht ausgleichen. Da darf man nicht zu viel erwarten“, betonte Roy. Schließlich war es seit März erst das zweite Spiel seiner Mannen, die zudem mit Kirschstein, Jan-Malte Bonfils und Max Reinhard drei altbekannte, aber trotzdem neue Gesichter wieder dabei haben. Hinzu kam angesichts der frühen und hohen Führung „so ein bisschen die Leichtigkeit“, befand der Coach. Er wies zwar in der Pause darauf hin, fand aber offensichtlich kaum Gehör, denn Stade holte weiter auf, während bei den Hurricanes keiner der sonstigen Korbjäger zweistellig punktete. So war es schließlich Flemming Rathjen, der „das Ding für uns nach Hause geschaukelt hat“, wie es der Coach beschrieb. Der Center erzielte zehn seiner zwölf Punkte in der zweiten Halbzeit. Der Vorsprung schmolz zwar noch bis auf sechs Punkte zusammen, doch der Tabellendritte feierte im zweiten Spiel den zweiten Sieg und wahrte damit die weiße Weste.

BG ‘89 Hurricanes: Bonfils (9), Fröhlich, Kirschstein (7), Rathjen (12), M. Reinhard, T. Reinhard (7), H. Sievers (7), M. Sievers (6), Wohlberg (7).

Von Matthias Freese

Jan-Malte Bonfils (vorne) spielte nach seinem Bremer Abstecher erstmals wieder in Scheeßel für die Hurricanes – hier duelliert er sich mit Stades Philipp Krohn.
Hand drauf! Flemming Rathjen (rechts) lässt sich den Ball nicht so leicht wegnehmen und war mit seinen Punkten nach der Halbzeit der Garant für den Sieg.

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