4:2 – Westerholz gewinnt auch das zweite Duell / Bohatsch ist verletzt

Rathje knipst Bothel das Licht aus

Gekonnt abgeschirmt: Der Westerholzer Björn Banehr (r.) lässt hier Tim Kalwait nicht an den Ball kommen. Für die Botheler gab es elf Tage nach der Pokalschlappe wieder nichts zu holen. 4:2 hieß es letztlich für die Blau-Weißen. FotoS: Ludwig

Bothel - Von Mareike Ludwig. Christoph Meinke klopfte Torben Dittmer in der Halbzeitpause anerkennend auf die Schulter. „Wie hast du den Ball denn noch rausgefischt“, fragte der verletzte Spielmacher des Fußball-Kreisligisten TuS Bothel und meinte damit den Freistoß von Gianfranco Cusimano. „Ich bin eine Katze“, antwortete der Schlussmann des TuS Westerholz mit einem breiten Grinsen. Und in der Tat war es der Gäste-Keeper, der dafür sorgte, dass der zwischenzeitliche 2:0-Vorsprung nicht schon früher schmolz. Am Ende reichte die Luft des Tabellenvorletzten, um elf Tage nach dem Sieg im Kreispokal mit 4:2 (2:1) erneut die Oberhand zu behalten.

Bothels Abwehrchef Sven Beyer hatte sich für das zweite Duell mit seinem Team viel vorgenommen. „Das passiert uns nicht noch mal“, meinte er vor dem Duell. Seine Pläne wurden bereits nach zwei Minuten durchkreuzt. Torben Klinger bekam den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum, sondern spielte ihn direkt in die Füße von Hans Wahlers. Der Westerholzer ließ sich nicht lange bitten und versenkte zum 1:0. In der elften Minute klingelte es erneut im Kasten von Sascha Denell. Dieses Mal hatte Guido Bohatsch keine Mühe, das 2:0 nachzulegen. „Wir sind leider wieder einmal viel zu früh in Rückstand geraten. Meine Mannschaft hat nach den beiden Gegentreffern aber weiter gekämpft“, sah Bothels Coach Bodo Bosselmann auch Positives.

Die Westerholzer ließen es fortan etwas ruhiger angehen, im gegnerischen Strafraum waren sie nur noch selten zu sehen. „Das war im Nachhinein ein Fehler, dass wir einen Gang runtergeschaltet haben. Dadurch war unser Spielfluss unterbrochen“, gestand Interimscoach Fabian Everding. Die Folge: Die Platzherren kamen dank Kevin Altmann (30.) und Gianfranco Cusimano (62.) zurück in die Partie. Doch der Funken Hoffnung war nur von kurzer Dauer. Bohatsch brachte die Gäste mit seinem zweiten Treffer wieder in Führung (65.). Anschließend folgte direkt der Schreckmoment: Der Torjäger blieb verletzt am Boden und konnte mit starken Fußschmerzen nicht mehr weiterspielen. Für ihn kam Lars Rathje in die Partie. Der Youngster sollte in der Schlussphase noch seinen großen Auftritt bekommen. „Ich tippe auf das Syndesmoseband. Hoffentlich ist es nichts Ernstes“, erklärte Fußballobmann Mark Wulfmeyer.

Der Westerholzer Guido Bohatsch (l.) wurde von Tom Lehmann gestützt.

Trotz des erneuten Rückstandes steckten die Botheler nicht auf. Torsten Hoops köpfte jedoch knapp vorbei (75.). „In solchen Situationen fehlt uns momentan leider das Quäntchen Glück. Das ist ja leider meistens so, wenn es gerade nicht so rund läuft“, ärgerte sich Bosselmann, der kurz darauf seine Hoffnungen auf ein mögliches Remis begraben musste. Lars Rathje knipste den Bothelern mit dem 4:2 endgültig das Licht aus (85.). „Das war eine super Mannschaftsleistung“, freute sich der Westerholzer Interimstrainer. Wie lange Everding noch an der Linie steht, wollte Wulfmeyer aber nicht verraten. „Wir brechen nichts übers Knie. Erstmal soll Ruhe einkehren, dann setzen wir uns im November zusammen und beraten, wie es weitergehen soll.“

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