Eingewechselter Neuzugang erzielt den 2:1-Siegtreffer für die RSV-Reserve gegen Bassen

„Rakete“ Völker startet durch

Waldemar Ott (r.) verdiente sich gestern eine Fleißnote und gewann trotz Größennachteils auch einige Kopfballduelle – wie hier gegen Bassens Heiko Budelmann.

Kreis-Rotenburg - Von Matthias FreeseROTENBURG · So lange Mark-Michael Völker gestern auch brauchte, um Stutzen, Schienbeinschoner und Trikot anzulegen – auf dem Platz zündete der Einwechselspieler des Rotenburger SV II wie eine Rakete und wurde bei seinem Heim-Debüt für die Bezirksliga-Kicker von der Wümme sogar zum Matchwinner. Der 22-jährige Stürmer sorgte mit seinem Siegtreffer zum 2:1 (0:0) gegen den TSV Bassen in der 84. Minute für den ersten Dreier nach der Winterpause.

„Dass er ein guter Konterstürmer ist, das haben wir ja gesehen“, freute sich auch RSV-Coach Cord Ohlmann über seinen gelungenen Tausch in der 75. Minute, als Völker für Jewgenij Teichreb ins Spiel kam und der RSV fortan mit drei Angreifern die Entscheidung herbeizuführen suchte.

Bassens Trainer Marco Holsten attestierte dem Wümme-Team nach der Partie, als verdienter Sieger vom

nArnavutoglu trifft

nper Foulelfmeter

Platz gegangen zu sein und grantelte: „Wir waren 60 Minuten lang überhaupt nicht auf dem Platz.“ Seine Offensivabteilung mit dem Ex-Walseder Hassan Al-Zein und Denis Schymiczek war bestens bei Libero Dariusz Sztorc sowie den Manndeckern Krishna Ford und Mathis Wulff aufgehoben. „Unsere Dreier-Abwehrreihe hat einen sehr guten Job gemacht“, fand auch Ohlmann. Nur eines ärgerte ihn ein wenig: „Wir hätten uns eigentlich schon zur Pause ein kleines Polster herausschießen können.“

In der Tat besaßen die Gastgeber die besseren Chancen, doch allein Tobias Delventhal, Leihgabe aus der Bezirksoberliga-Elf, vergab zwei Mal aus bester Position (3./21.). Für Bassen hätte im ersten Durchgang lediglich Volker Henke treffen können (10./41.).

Hektisch wurde es im Laufe der zweiten Halbzeit – und zwar ab dem Zeitpunkt, als sich Delventhal und Bassens Florian Flessner in die Klamotten bekamen und mit Gelb noch gut bedient waren (53.). Fortan gab es ein Gequake wie auf einem hochfrequentierten Ententeich. Dazu trug auch der Elfmeterpfiff des Unparteiischen Klaus Remus (SV Hanstedt) bei, der nach einem Foul von Dennis Wiedekamp an RSV-Stürmer Aziz Arnavutoglu zum Entsetzen der Gäste auf den Punkt zeigte (57.). „Wir auf der Bank hätten ihn auch nicht gepfiffen“, räumte Ohlmann ein, doch Arnavutoglu, der auch selbst zum 1:0 verwandelte, bestand darauf: „Das war hundertprozentig einer, er hat mich getroffen.“

Ein einziges Mal war die RSV-Abwehr dann indisponiert. Das wiederum nutzte Schymiczik nach Vorlage von Al-Zein zum Ausgleich (62.). Doch letztlich investierte Rotenburg mehr und kam durch Völker zum 2:1.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Wie passt der Weihnachtsbaum zum Klimawandel?

Wie passt der Weihnachtsbaum zum Klimawandel?

Mindestens fünf Tote bei Vulkanausbruch in Neuseeland

Mindestens fünf Tote bei Vulkanausbruch in Neuseeland

Weihnachtsmarkt in Martfeld

Weihnachtsmarkt in Martfeld

„ABBA – The Tribute Concert“ in der Mensa

„ABBA – The Tribute Concert“ in der Mensa

Meistgelesene Artikel

Raus aus dem Schatten

Raus aus dem Schatten

Linkes optisches Karriere-Highlight

Linkes optisches Karriere-Highlight

Nur Hausdorf im Heimmodus

Nur Hausdorf im Heimmodus

„Qualität für die Bezirksliga ist da“

„Qualität für die Bezirksliga ist da“

Kommentare