Nach drei Jahren in Saarlouis kehrt die Centerin zurück / „Wollte wieder mit Pia zusammenspielen“

Rahns Heimweh – gut für Hurricanes

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Laura Rahn (r.) ist bereits jetzt ins Training der Hurricanes eingestiegen – Coach Christian Greve freut es. ·

Rotenburg - Von Matthias Freese. Am Samstag saß sie noch beim Play-Off-Finalspiel gegen Eintracht Braunschweig mit einigen ehemaligen Mitspielerinnen auf der Tribüne – ab nächster Saison wird Laura Rahn für die Basketballerinnen der Avides Hurricanes wieder auf dem Feld stehen.

Der Zweitliga-Spitzenreiter, dem noch ein Sieg zum Aufstieg ins Oberhaus fehlt, gab ihre Verpflichtung bekannt. Die Centerin kommt vom Erstligisten TV Saarlouis Royals.

„Ich hatte eine schöne Zeit in Saarlouis und habe die drei Jahre dort nicht bereut“, sagt Laura Rahn. Und doch beschlich die 27-Jährige mit der Zeit so ein Gefühl von Heimweh, was in ihr den Entschluss reifen ließ, wieder nach Hamburg zurückzukehren. Am Karfreitag zog sie in ihre neue Wohnung nach Barmbek, ab 1. Juni ist die Polizeibeamtin auch zurück in ihrer alten Wache, die sie damals Richtung Saarland verließ. „Es ist auch dort alles geklärt. Die unterstützen mich, damit ich erste Liga spielen kann.“

Übrigens: Schon seit letzter Woche verstärkt Laura Rahn die Hurricanes im Training, auch im Hinblick auf das zweite Play-Off-Finalspiel in Braunschweig. Mit Saarlouis hatte sie die Saison zuvor im Play-Off-Viertelfinale nach zwei Niederlagen gegen den TSV Wasserburg beendet. Der Aufsteiger war außerdem ins Pokal-Endturnier eingezogen – mit Rahn als Kapitänin und Stammkraft, die in der Saison auf 149 Punkte, 86 Rebounds sowie eine durchschnittliche Einsatzzeit von 22 Minuten kam.

„Laura ist keine, die auf der Bank sitzt und für die letzten fünf Minuten kommt. Sie soll für Entlastung sorgen und verfügt über zwei Jahre Erstliga-Erfahrung. Sie ist eher eine Innenspielerin, kann aber auch außen mit dem Ball umgehen. Außerdem passt sie charakterlich gut zu uns“, schwärmt Coach Christian Greve, der bereits im Dezember den ersten Kontakt zu Rahn hatte.

In der Zweitliga-Saison 2010/2011 spielte sie bereits für die Hurricanes, den Aufstieg „durch die Hintertür“ machte sie aber nicht mehr mit. „Die Zeit in Saarlouis unter René Spandauw hat mich schon weitergebracht. Aber ich bin froh, dass ich jetzt wiederkommen kann. Vor allem, weil ich auch wieder mit Pia Mankertz zusammenspielen wollte. Zu ihr hatte ich auch die ganze Zeit durchgehend Kontakt.“

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