Partie zwischen Sottrum und Westerholz landet vor dem Sportgericht

Rätselraten nach dem „Regentanz“

Peter Krüger

Sottrum - Von Matthias Freese. Wie geht es nach dem abgebrochenen Kreisliga-Spiel zwischen den Fußballern des TV Sottrum und des TuS Westerholz weiter? Wie berichtet wurde die Partie von Referee Günter Bassen (SV Ippensen) nach einem Gewitter kurz vor der Halbzeit beim Stand von 2:0 für die Gäste nach einigem Hin und Her nicht wieder angepfiffen – die Gemeinde hatte es dem TV Sottrum überlassen, kurzerhand den Platz zu sperren.

Beim „Rätselraten nach dem Regentanz“ scheint nur eines klar: Die Partie landet vor dem Sportgericht. Wir fragten Peter Krüger, den Kreisspielausschussvorsitzenden und Staffelleiter.

Herr Krüger, wann gibt es denn jetzt eine Entscheidung, wie es mit dem abgebrochenen Spiel in Sottrum weitergeht?

Peter Krüger: Wir haben am Donnerstag eine Spielausschusssitzung und werden es da zu 99,9 Prozent an das Sportgericht abgeben, da im Schiedsrichterbericht so einige widersprüchliche Angaben enthalten sind. Hat er es nun abgebrochen oder unterbrochen? Das muss nun aufgeklärt werden, und das kann nur das Sportgericht machen. Wir als Spielausschuss würden nur entscheiden, wenn die Sachlage ganz klar ist. Beide Vereine und der Schiedsrichter werden jetzt wohl aufgefordert, Stellung zu nehmen.

Die Gemeinde war selbst durch keinen Mitarbeiter auf dem Platz vertreten, trotzdem wurde abgesagt. Liegt Ihnen inzwischen eigentlich etwas Schriftliches vor?

Krüger: Ich habe am Dienstag einen Brief von der Gemeinde bekommen, unterschrieben von Herrn Bahrenburg (Gemeindedirektor, Anm. d. Red.). Mir war aber bislang auch noch nicht bekannt, dass die Gemeinde dem TV Sottrum die Verantwortlichkeiten für den Platz übergeben hat. Bisher haben wir die Sperrung immer von der Gemeinde bekommen.

Sie selbst sind auch Mitglied des TV Sottrum. Wäre es da nicht etwas heikel, über Dinge zu entscheiden, die Ihren Verein betreffen.

Krüger: Das ist überhaupt kein Thema für mich, mich neutral zu verhalten, wenn wir als Ausschuss das Urteil fällen würden. Dann hätte ich mich da rausgehalten, in einem solchen Fall müssen mindestens zwei andere Staffelleiter entscheiden, die nicht betroffen sind. Aber wir werden es ja dem Gericht überlassen.

Welche Möglichkeit sieht die Spielordnung eigentlich bei abgebrochenen Spielen vor – Neuansetzung oder Wertung?

Krüger: Ja, die beiden Möglichkeiten gibt es – und die dritte, dass keine Mannschaft Punkte und Tore bekommt, wenn beide für den Abbbruch verantwortlich sind.

Aber eine Fortsetzung des Spiels beim Stand von 2:0 ist ausgeschlossen?

Krüger: Ja, es gibt nur die Möglichkeit, ein Spiel so zu werten, wenn zum Beispiel nur noch drei Minuten zu spielen sind und es schon 3:0 steht.

Bei den Altherren gab es jetzt nach 46 Minuten einen Flutlicht-Ausfall beim Stand von 5:0 für die SG Schwitschen/Stellichte gegen den TSV Bötersen/Höperhöfen. Wird das Spiel wiederholt?

Krüger: Wenn das Flutlicht ausfällt, müsste es normalerweise neu angesetzt werden, wenn der Gegner nicht schriftlich bestätigt, dass er nicht noch mal antreten will.

Und dann gab es in der 3. Kreisklasse Süd noch den Abbruch am ersten Spieltag zwischen dem MTV Jeddingen II und dem TuS Ostervesede, weil die Fäuste flogen. Wie ist da der Stand?

Krüger: Das liegt beim Sportgericht, da wurde eine mündliche Verhandlung angesetzt.

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