Fährhof-Hengst überzeugt nach einjähriger Pause beim Galopprenntag in Hannover

Quasillo meldet sich zurück

Der vierjährige Fährhof-Hengst Quasillo, hier mit Jockey Eduardo Pedroza (vorne) im Sattel, hat beim Galopprenntag in Hannover nach einjähriger Pause mal wieder an einem Rennen teilgenommen. Am Ende belegte Quasillo einen guten zweiten Platz. - Foto: imago

Sottrum - Zu mehreren guten Platzierungen kam das Sottrumer Gestüt Fährhof beim Galopprenntag in Hannover. Die wertvollste davon war mit Abstand der zweite Platz des letztjährigen Derbyfavoriten Quasillo, der nach einer einjährigen verletzungsbedingten Pause erstmals wieder am Start war. Und Quasillo wurde gleich mit der „Macios Trophy“, ein Rennen der Europagruppe III, das in der vergangenen Woche in Hamburg-Horn aufgrund der schlechten Witterung ausgefallen war, vor eine anspruchsvolle Aufgabe gestellt.

In dem über 2.000 Meter führenden Rennen wurde Quasillo von Jockey Eduardo Pedroza geritten. Der mehrfache deutsche Champion der Flachrennjockeys ritt den vierjährigen Hengst nach seiner langen Rennpause sehr vorsichtig und hielt sich lange im Mittelfeld des neunköpfigen Feldes auf. Auf der Zielgeraden war er jedoch zur Stelle und lieferte sich einen packenden Endkampf mit dem ebenfalls vierjährigen Hengst Articus mit Marc Robert Lerner. Am Ende behielt Articus knapp mit einer halben Länge Vorsprung die Oberhand vor Quasillo. Dritter in dieser mit insgesamt 55.000 Euro dotierten Prüfung wurde der lange führende Incantator mit Jockey Jozef Bojko im Sattel.

Eine gute Leistung zeigte auch der ebenfalls dreijährige Fährhof-Hengst Lagoas in einem Ausgleich II über 1.900 Meter. Ebenfalls von Andreas Wöhler trainiert und von „Eddi“ Pedroza geritten, wurde Lagoas nach einem spannenden Endkampf Dritter hinter dem 255:10-Überraschungssieger Rock My World mit Michael Cadeddu und dem Favoriten Bergwind mit Andreas Suborics. Lagoas war bis zum Ziel dicht dabei und lag nur eine Länge hinter dem Sieger zurück.

Ihrer 19:10-Favoritenrolle nicht gerecht werden konnte die Debütantin Gravata in einer Prüfung für den Derbyjahrgang über 1 600 Meter und wurde am Ende „nur“ Vierte. Die ebenfalls vom Stalljockey Eduardo Pedroza gerittene dreijährige Stute lag lange in vorderer Linie, doch fehlte ganz zum Schluss beim ersten Start auf der Rennbahn noch ein wenig die Kondition. Bei ihrem nächsten Start muss die Stute aber schon stark beachtet werden. Der Sieg ging an die Stute Indendantin mit Andreas Helfenbein im Sattel vor Nada Alward und Pretty Pipa.

Schließlich liefen auch noch zwei weitere Fährhof-Stuten in Hannover in einem mit 25.000 Euro dotierten und über 2.000 Meter führenden Listenrennen mit. Die von Markus Klug (Köln) trainierte dreijährige Stute Danlia belegte mit Jockey Michael Cadeddu im Sattel den fünften Platz. Und die von Andreas Wöhler trainierte Stute Wacaria mit Eduardo Pedroza im Sattel kam in dem mit zwölf Pferden starken Feld auf Rang acht. Gewonnen wurde das Listenrennen am Ende von der Stute Lopera mit Jockey Daniele Porcu im Sattel. 

jho

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