Weitere personelle Veränderungen beim Rotenburger SV / Klützke erleidet erneut Nasenbeinbruch

Puhmann steigt aus – Gündar ein

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Nur in vier Spielen durfte Herman Puhmann (r.) von Beginn an ran – so wie hier gegen Spitzenreiter FT Braunschweig. 

Rotenburg - Von Matthias Freese. Mit einem viertägigen Trainingslager in der Wingst hat sich der Rotenburger SV am Wochenende auf die am 22. Februar beim VfL Bückeburg wieder beginnende Fußball-Oberliga vorbereitet. Nicht mehr dabei: Stürmer Herman Puhmann. Neu dabei: Offensivkraft Mert Gündar. Verletzt dabei: Kevin Klützke, der bereits gestern an seinem zweiten Nasenbeinbruch innerhalb von zehn Monaten operiert wurde.

RSV-Coach Benjamin Duray hofft, dass Klützke schnell eine Maske erhält, um damit spielen zu können. Schließlich fällt ihm aus seinem 18-köpfigen Kader schon Aziz Arnavutoglu mit einer noch ungeklärten Beckenverletzung aus. Der Mittelfeldspieler aus der Reserve ist nach den guten Eindrücken vor der Winterpause in den Kader der Ersten gerückt. „Wir werden ihn brauchen“, sagt Duray.

Mert Gündar

Der Slowene Herman Puhmann war im Sommer aus der U 18 von Werder Bremen gekommen. Im RSV-Sturm hatte er sich nicht durchsetzen können, war ohne Torerfolg geblieben und nur auf 320 Einsatzminuten gekommen. „Ihm ist das alles zu viel geworden, er hat mit Fußball aufgehört“, berichtet Duray über die letzte Woche getroffene Entscheidung. Nach Maximilian Schulwitz (zum Heeslinger SC) und Sascha Schneider (zum Cuxhavener Kreisligisten MTV Bokel) ist er der dritte Stürmer, der gegangen ist.

Überraschend stand dafür Mert Gündar auf der Matte. „Er war auf einmal da“, erzählt Duray. Der 19-Jährige hat in der A-Jugend beim TSV Ottersberg gespielt und war zuletzt in der Türkei bei Ayvalikücü aktiv. „Er ist ein zentraler Offensivspieler. Ich glaube aber, dass er eher über die Außenbahn kommen muss. Fußballspielen kann er, mal sehen, wie er mit der Härte klarkommt“, meint Duray. Die Kontakte kamen über den früheren Rotenburger Deniz Kadah zustande, der in der Rückrunde von Bundesligist Hannover 96 zum türkischen Süperlig-Club Caykur Rizesport gewechselt ist.

Neben Gündar ist Ferdi Yilmaz der zweite Winterzugang. Eigentlich Angreifer, soll er trotz Stürmernot vielleicht umgepolt werden. „Kann sein, dass ich ihn als Innenverteidiger auflaufen lasse“, verrät Duray.

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