Offensivkraft kommt von Werder

Ja zum RSV – Puhmann hört auf Schulwitz

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Herman Puhmann

Rotenburg - Von Matthias FreeseDie Trainingsklamotten verrieten seine Herkunft. Auf der Brust und auf dem Hosenbein prangte die Werder-Raute – bei den Oberliga-Spielen trägt Herman Puhmann ab sofort jedoch das Emblem des Rotenburger SV auf dem Trikot. Seit gestern steht der Wechsel des 18-jährigen slowenischen Offensivkickers, der aus dem U19-Bundesligakader der Grün-Weißen kommt, fest.

In zwei Trainingseinheiten hatte Puhmann RSV-Coach Benjamin Duray letzte Woche überzeugt. „Er ist ein Allrounder“, freut sich der A-Lizenz-Inhaber über eine weitere Alternative für den vorderen Bereich. „Ich spiele gerne auf dem Flügel oder auf der Zehn“, gesteht das Talent selbst. Allerdings benötigt er nach eigener Aussage noch zwei, drei Wochen, um nach einer langwierigen Schambeinreizung, die ihn vier Monate außer Gefecht gesetzt hatte, wieder richtig fit zu werden.

„Länderspiele waren

für mich die Krönung“

   Übrigens war nicht der RSV auf Puhmann zugekommen, sondern umgekehrt. Eigentlich hatte er nämlich in die Regionalliga gewollt, auch schon bei Kickers Offenbach und den SF Siegen vorgespielt. „Da es da aber noch ein bisschen fehlte, habe ich mir gesagt, ich gehe erstmal in die Oberliga zu einem Club in der Nähe.“ Also wählte er die Nummer von Maximilian Schulwitz, den er ja noch von Werder kannte. Der neue RSV-Stürmer riet ihm zum Wümme-Club. Und Puhmann stellte nach den ersten Einheiten fest: „Die Mannschaft ist ganz cool, noch jung und der Trainer sehr nett – warum also nicht Rotenburg?“ Sogar einen Umzug in die Wümmestadt zieht er in Erwägung, um hier dann ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren – „und dann irgendwann auch zu studieren“.

Beim RSV hofft Herman Puhmann, auch seine Karriere wieder vorantreiben zu können. Zuletzt hatte er es in Bremen, wo er auch die Werder-Schule besuchte, sogar bis zum U 17- und U 18-Nationalspieler Sloweniens gebracht. Sieben Länderspiele stehen in seiner Vita – gegen Kroatien, Polen, die Slowakei und Ungarn. „Das war für mich bisher die Krönung, das werde ich nie vergessen“, sagt der in Maribor geborene Youngster, der beim Lüneburger SK groß geworden ist.

Logisch, dass er nach den internationalen Erfahrungen und seiner Zeit bei Werder seinen Traum vom Profifußball längst nicht aufgegeben hat. „Das ist mein Ziel, ich will auf jeden Fall in die dritte Liga“, erklärt Puhmann. Vorerst aber will er erfolgreich mit dem RSV in der Oberliga sein.

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