Internet-Diskussion über Sportplatz-Nutzung / Machtwort von Eichinger gefordert

„Provinzposse“ erregt die Gemüter

Die Trainingsbedingungen für die Fußballer im Rotenburger Ahe-Stadion sorgen weiter für Gesprächsstoff.

Kreis-Rotenburg - Von Lars KattnerROTENBURG (lka) · Selten hat ein Sport-Thema die Leser unserer Zeitung so bewegt, wie der Streit um die Nutzung der Sportplätze im Rotenburger Ahe-Stadion.

Das zeigt zumindest ein Blick auf die Internet-Seite der Kreiszeitung. Bis zum gestrigen Freitag hatten bereits über 100 User den Beitrag „Wir müssen jetzt damit leben“ positiv bewertet. Und auch im Forum machen die Leser ihrem Unverständnis Luft. Besonders von Bürgermeister Detlef Eichinger werden klare Ansagen erwartet. Eichinger selbst sagte auf Anfrage: „Für mich ist das Thema durch und ich habe die Diskussion im Internet nicht weiter verfolgt. Es sind Fachleute am Werk, und ich gehe davon aus, dass die Plätze gut in Schuss sind. Ich selbst kann es nicht beurteilen, da ich nicht die nötige Expertise habe.“

Dabei hofft beispielsweise Bernd Santl, ausgerechnet Trainer der Fußballer des VfL Visselhövede, einem Konkurrenen des Rotenburger SV II in der Bezirksliga, darauf, dass bald „ein Machtwort pro Fußball gesprochen wird“, denn „viele im Landkreis lachen nur noch über diese Posse. Sie lachen aber nicht über den RSV und seine Fußballer, das ist eher traurig, sondern über den Bürgermeister und seinen Golf-Platzwart.“ Gleicher Ansicht ist der User P. Lüdemann aus Brockel, der sich fragt: „Hört denn diese Provinzposse um die Bespielbarkeit der Rotenburger Rasenplätze gar nicht mehr auf? So langsam müsste es doch den Verantwortlichen mehr als peinlich sein, regelmäßig mit diesem Thema in die Schlagzeilen zu gelangen. Wann spricht Bürgermeister Eichinger endlich ein Machtwort?“ „Vereinsmitglied“ wünscht sich in seinem Beitrag „ein konstruktives Miteinander“ und fragt, ob es „eigentlich um den Gewinn der Landesgartenschau oder um eine Sportanlage“ gehe, während User P. Wedemeyer aus Ahausen feststellt: „Überall im Umfeld trainieren die höherklassigen Vereine doch schon Wochen vor dem RSV. War der Winter in Heeslingen und Ottersberg milder?“

Bei Thorsten Bruns, zweiter Vorsitzender des Rotenburger SV, scheint sich indes eine gewisse Resignation breit gemacht zu haben: „Es ist alles gesagt, ich möchte mich zu diesem Thema nicht weiter äußern.“

Für Unmut sorgt die Problematik aber auch bei Fortuna Rotenburg, wie unter anderem der Beitrag von Carola Krüger verdeutlicht: „Neben dem RSV leidet doch auch die Fortuna unter den Eskapaden, die letztlich durch den Platzwart und seine Gehilfen immer wieder angezettelt werden. Die soziale Komponente des Fußballsports ist doch sogar noch wichtiger als Mannschaften im Bezirk. Denn auch unsere Kinder leiden unter den unhaltbaren Zuständen in der Ahe.“

Die Namen der User im Internet-Forum sind frei wählbar und müssen nicht mit den tatsächlichen Namen übereinstimmen, die der Redaktion aber bekannt sind. Wer die gesamte Diskussion verfolgen, oder sich daran beteiligen möchte, kann dies auf unserer Internetseite tun unter:

WWW.

kreiszeitung.de/sport/lokalsport

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