Silies schnappt Miltzlaff den Sieg weg

Prigge der Schnellste – aber kein Titel

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Furioser Start: Tobias Friedrichsen (vorne rechts) setzt sich vor Marco Miltzlaff an die Spitze – am Ende wird er Dritter über 3 000 Meter. Der spätere Sieger Lasse Hohmeyer liegt noch hinter Alexander Dautert an Position vier. Hinten: Roland Friedrichsen (2.v.r.) und Jens Schülermann.

Sottrum - Das Vater-Sohn-Duell ging klar an den Filius – zum Gesamtsieg über die 3 000 Meter und damit auch zum Kreismeistertitel in der männlichen Jugend der U 18 fehlten Tobias Friedrichsen (TuS Rotenburg) aber noch 16 Sekunden. Als Vizemeister seiner Altersklasse beendete der Jüngste im Feld in 10:38,4 Minuten hinter Lasse Hohmeyer (TSV Bremervörde/10:22,1) und Marco Miltzlaff (LAV Zeven/10:23,4) den Titelkampf auf dieser Strecke. Er wurde im Rahmen des Schlussabends der Sottrumer Sommerlaufserie ausgetragen.

Der 15-jährige Friedrichsen war das Rennen offensiv angegangen und hatte die Führungsrolle übernommen. Nach einigen hundert Metern löste ihn der Scheeßeler Miltzlaff ab, später zog Hohmeyer vorbei. Vater Roland Friedrichsen (TuS Rotenburg) gewann in 11:11,2 Minuten den Titel in der M 45. Etwas schneller war Jens Schülermann (11:02,3), womit eigentlich der Titel in der M 30 an ihn gegangen wäre. Da sein Verein, der TuS Westerholz, jedoch nicht Mitglied im Kreisleichtathletikverband ist, fiel er aus der Wertung heraus. Noch kurioser sieht es im Fall von Sönke Prigge aus. Der 16-Jährige startete im zweiten, offenen Lauf über 3 000 Meter für „Triathlon Scheeßel“ – ebenfalls nicht im Kreisverband beheimatet. Dabei erzielte Prigge gar die schnellste Zeit aller Läufer über diese Distanz – 10:19,8 Minuten.

Kreismeister wurden auch über die 5 000 Meter (bei den Frauen siegte aus dem Altkreis Franziska Schröder vom TV Sottrum konkurrenzlos in 21:38,4 Minuten) und bei den Schülern über 800 Meter ermittelt.

In der Wertung der Sommerlaufserie schnappte Thomas Silies (LAV Zeven) seinem Vereinskollegen Miltzlaff in der M 40 am Schlussabend noch den Gesamtsieg weg – weil er über die 5 000 Meter 42 Sekunden schneller als der Scheeßeler war. In der M 60 setzte sich übrigens Karl-Heinz Poludniok (TV Scheeßel) knapp mit drei Punkten vor Harm-Jürgen Willenbrock (LGK Verden) durch. Organisator Volker Schmidt sprach von einem erfreulichen Abschluss mit 107 gemeldeten Läufern. · maf

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